Schulzentrum Jülich bis 2014 fertig: 15 Millionen Euro verbaut

Von: vpu
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Die Tribüne ist noch gesperrt, die sanierte und rot strahlende Mehrfach-Sporthalle des Schulzentrums kann bald genutzt werden. Foto: Uerlings

Jülich. Über mehrere Jahre sind gewaltige Summen in die Sanierung des Schulzentrums Jülich geflossen. „15 Millionen Euro haben wir schon verbaut“, informierte Leo Heuter, technischer Leiter im Immobilienmanagement der Stadt, bei einer Baustellenbesichtigung durch den Schulausschuss. Der zweite Bauabschnitt ist abgeschlossen, der dritte beginnt. Das Gesamtbudget liegt bei 22 Millionen Euro.

Die Frage aus dem Gremium lag auf der Hand: „Sind wir von den Kosten im Plan?“ Heuter antwortete vorsichtig optimistisch: „Wir sind nicht drüber!“ Bedeutet also, dass sich bislang keine unvorhergesehenen Kostensteigerungen ergeben haben, obwohl die „großen Gewerke“ wie Fensteraustausch, Heizungs- und Installationserneuerung bereits umgesetzt worden sind. Wenn nun alles so gut weiterläuft, könnte ein großes Projekt der öffentlichen Hand vielleicht einmal ohne Kostenexplosion vonstatten gehen...

Die Arbeiten liegen auch genau im Zeitplan, was die beteiligten Schulen sicher mit Freude vernommen haben. Nach der Sanierung zieht die Sekundarschule Jülich als demnächst größte Einrichtung an die Linnicher Straße, wo die Hauptschule Ruraue zu Hause ist. Mit der Sekundarschule wechselt auch die Realschule in die Gebäude, wo der Betrieb bis 2017 ausläuft. Gleiches gilt für die Hauptschule.

Und noch eine städtische Einrichtung bekommt im Jülicher Bildungszentrum im nächsten Jahr eine neue Heimat: die Musikschule. Deren Räume sind bereits weitgehend fertiggestellt, wirken hell und großzügig. Im 2. Stock befindet sich auch ein ansehnlicher Konzertsaal, der an die 100 Gäste fassen dürfte, und mit einer Bühne in kompletter Raumbreite ausgestattet ist.

Derzeit wird das Foyer der künftigen Musikschule als Übergangsraum von der Hauptschulbibliothek genutzt. Die GHS musste mehrfach im Gebäude den Sanierungsarbeiten ausweichen und hat sicher die größten Umräumaktionen zu bewältigen gehabt.

In sattem Rot strahlte bei der Ausschussbesichtigung die unterteilbare Sporthalle des Schulzentrums, die ebenfalls von Grund auf überarbeitet worden ist. Sie steht schon bald für den Schulsport wieder zur Verfügung, wie Leo Heuter informierte, allerdings ist die Tribüne noch nicht fertiggestellt. Um die Arbeiten an der hohen Hallendecke verrichten zu können, war in der Bauphase eine hölzerne Zwischendecke über die gesamte Fläche eingezogen worden.

Inzwischen stehen im Schulzentrum auch Aufzüge zur Verfügung, die den Komplex – mit Ausnahme von sechs Klassenräumen – ansonsten komplett barrierefrei machen. Heuter: „Das kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen, aber das waren erhebliche Eingriffe in die Substanz des Gebäudes.“ Auch im Außenbereich wird gearbeitet, wo das umfangreiche Pflaster ausgebessert und teilweise auch zurückgebaut wird.

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