Schützen lassen sich nicht verdrießen

Von: Kr.
Letzte Aktualisierung:
bronkfestbu
Die drei Linnicher Schützengesellschaften waren in diesem Jahr bei der Königsparade zu Ehren von König Peter Leufen angetreten. Foto: Krol

Linnich. Für alle Freunde des Schützenwesens ist die Linnicher Bronk, das größte Schützenfest der Region, immer etwas Besonderes. Sechs Tage lang bestimmen Schützenuniformen das Straßenbild der Rurstadt, und sechs Tage lang wird ausgiebig gefeiert.

Nach dem Auftakt am Samstagabend mit Fackelzug und Feuerwerk erwartete die zahlreichen Gäste am Sonntagmorgen ein weiterer Höhepunkt. Für die stattliche Zahl der Schützen, die in der Schützengilde, der St. Hubertus- und der St. Sebastianus-Schützengesellschaft organisiert sind, bedeutet dies im Anschluss an den ökumenischen Gottesdienst antreten zur Königsparade.

Sebastianer stellen Königshaus

Mit Peter Leufen und seinen Adjutanten Günter Wentz und Stefan Wenders stellte die St. Sebastianus-Schützengesellschaft in diesem Jahr das Königshaus. Ihnen zu Ehren erfolgte die Parade, die vom Trommler und Pfeifercorps sowie der Blaskapelle Brachelen begleitet wurde.

Zu diesem Ereignis waren wieder zahlreiche Ehrengäste eingeladen. Im Anschluss gab die Kapelle Siebenbürgen aus Setterich ein Konzert im Festzelt.

Bronk leitet sich von Prunk ab, und nur solche Schützenbruderschaften und -Gesellschaften, die mehr als fünf Tage feiern, dürfen ihr Schützenfest so nennen. Linnich zählt zu den wenigen Städten, die diesen Titel führen dürfen. Und prunkvoll ist auch stets der Festzug am Sonntag. Allerdings machte Petrus den drei Gesellschaften einen dicken Strich durch die Rechnung. Im Regen nahmen Schützen und Musiker Aufstellung und machten sich angeführt von der Reitertruppe auf den Weg, ihre Majestäten im Rathaus abzuholen.

Dann riss es ein wenig auf, doch kaum hatte König Peter I. mit Ehefrau Heidi sowie Bürgermeister Wolfgang Witkopp in der Kutsche Platz genommen, setzte wieder heftiger Regen ein. Ebenfalls mit dabei waren die Adjutantenpaare Günter Wentz und Susanne Turobin sowie Stefan und Sandra Wenders. Gleichwohl säumten zahlreiche Zuschauer den Zugweg, um sich dieses prachtvolle Schauspiel nicht entgehen zu lassen. Anschließend traf man sich im Festzelt wieder beim Konzert des Musikcorps Würm. Der Kirmessonntag endete mit dem Königsball, zu dem die Kapelle „Spotlight” aufspielte.

Seniorentag mit Ehrungen

Der Montag begann mit einem musikalischen Frühschoppen und einem Familienbrunch. Außerdem stand das Mannschaftspokalschießen auf dem Programm sowie der Seniorennachmittag, in dessen Verlauf die Sieger der Schießwettbewerbe geehrt wurden. Am Abend stand ein weiterer Ball auf dem Plan.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert