Schülerticket auch für die Ferien

Von: hfs.
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Inden. Erstmals können Schüler der Gemeinschaftshauptschule mit Beginn des Schuljahres 2012/2013 außerhalb des schulischen Bereichs die Möglichkeit der ganzjährigen Nutzung des ÖPNV (Bus und Bahn) zu sehr günstigen Bedingungen nutzen. Denn der Hauptausschuss der Gemeinde beschloss nun die Einführung des so genannten „School&Fun-Ticket”.

Ein „SchoolPlus-Ticket” wurde in verschiedenen Städten und Gemeinden des Kreises Düren bereits zum Schuljahr 2006/2007 eingeführt. Dieses beinhaltete eine Fahrberechtigung für den gesamten Kreis, konnte aber dahingehend erweitert werden, dass es im gesamten Gebiet des Aachener Verkehrsverbund (AVV) nutzbar war. Diesem Modell schlossen sich seinerzeit alle Kommunen des Kreises Düren bis auf die Städte Jülich und Linnich sowie die Gemeinde Titz (wegen vorhandenem Schülerspezialverkehr) an. Anfang des vergangenen Jahres stellte der AVV nun das modifizierte Angebot des „School&Fun-Ticket” vor. Dieses Modell bietet - allerdings nur bei Mitwirkung aller Schulträger - zum Beispiel den Vorteil an, dass Schüler auch nachmittags, in den Ferien und an Feiertagen das Ticket nutzen können. Es gilt in den Kreisen Düren und Heinsberg sowie der Städteregion Aachen.

Eltern und Umwelt entlastet

Generell können Schüler dieses Ticket für 23,20 Euro pro Monat auch ohne Anspruch auf Fahrkostenerstattung durch den Schulträger erwerben. Bei einem solchen Anspruch beträgt der Elterneigenanteil dann zwölf Euro für das 1. Kind, für das zweite Kind müssen noch sechs Euro, für jedes weitere Kind null Euro gezahlt werden. Fazit des Indener Ausschuss: Die Einführung des einheitlichen School&Fun-Ticket trägt zum einen zur Stärkung des öffentlichen Personennahverkehrs bei. Zum anderen entlastet es die Umwelt, denn es entbindet die Erziehungsberechtigten zumindest teilweise von Fahrten mit dem eigenen Pkw, wenn Freizeitaktivitäten der Kinder in Nachbarkommunen anstehen. Wie im Ausschuss zu erfahren war haben sich bisher alle Kommunen, außer Jülich, für dieses neue Schülerticket entschieden. Was die Beförderung der Grundschüler in der Gemeinde Inden betrifft, erfolgt diese weiterhin „unter wirtschaftlichen Verhältnissen” im Schülerspezialverkehr.

Nach Beschluss des Hauptausschusses wird der Rat in seiner nächsten Sitzung festlegen, dass Dr. Wilhelm Schwieren und Ingo Stammwitz als stellvertretende Leiter der Feuerwehr Inden unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Zeit für die Dauer von sechs Jahren zu Ehrenbeamte ernannt werden. Beide haben den notwendigen Lehrgang an der Feuerwehrschule in Münster absolviert.

Rahmenplan Indesee

Nachdem der Ausschuss für Gemeindeplanung und -entwicklung in seiner vorangegangenen Sitzung hinsichtlich „Rahmenplan Indesee” noch Beratungsbedarf sah - Bündnisgrüne und SPD hatten dies eingefordert - verabschiedete man nun die Stellungnahme der Gemeinde, die bis zum 1. März bei der Indeland Entwicklungsgesellschaft vorliegen muss.

Diese beinhaltet den Entwurf zum Rahmenplan Indesee, die zeichnerische Darstellung der Pläne von Inden/Altdorf (Strand mit Wakeboard und Wasserskimöglichkeit, Hafen, Kran- und Slipanalge, Fähranleger, Sport- und Freizeitzentrum), von Schophoven (Schophovener Strand, Marina Schophoven, Fähranleger) sowie Lucherberg, wo für den Ruder- und Kanuclub, aber auch dem Segelclub Räumlichkeiten am See geplant sind. Ebenso ein Camping- und Wohnmobilplatz mit rund 300 Stellplätzen, sowie ein Strandbad für circa 2000 Badegäste, aufgeteilt in ein Strandbad West und Ost. Hinzu kommen noch die Hafenanlagen für den Fähranleger.
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