Barmen - Schülersymposium: Geben und Nehmen in toller Atmosphäre

Schülersymposium: Geben und Nehmen in toller Atmosphäre

Von: Kr.
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Knapp 100 Schülerinnen und Schüler nahmen am Symposium im Science College von Haus Overbach teil. Foto: Kròl

Barmen. „Um an die Quelle zu kommen, muss man gegen den Strom schicken.“ Mit diesem Satz des chinesischen Philosophen Konfuzius beendete Prof. Dr. Joachim Treusch seinen Vortrag vor rund 100 Pennälern, die am 7. Schülersymposium im Science College von Haus Overbach teilnahmen.

Mit seinem Beitrag „Was sollte uns wichtig sein?“, endete die dreitägige außerschulische Veranstaltung, in der sich die Jugendlichen mit der Gegenwart und Zukunft beschäftigten.

„Auf der Suche nach dem globalen Kompass – Was ist und was kommt“, lautete die Überschrift des Symposiums, das seit Jahren vom Science College, den Lehren des Gymnasiums und nicht zuletzt von Prof. Dr. Christoph Buchal initiiert wird. Ihm gelingt es stets, namhafte Wissenschaftler aus dem weit verzweigten Kollegenkreis des Forschungszentrums Jülich, der RWTH Aachen und der FH Aachen zu gewinnen. Zu aktuellen Themen aus Forschung und Technik sowie der Gesellschaft nehmen sie Stellung und bereiten so die jungen Leute, die zum Großteil aus NRW aber auch darüber hinaus und aus dem benachbarten Belgien anreisten, noch ein wenig besser auf das Leben und ihre Zukunft vor.

Am Ende rauchten viele Köpfe

So manch einem der jungen Leute rauchte nach drei Tagen der Kopf, viel war auf sie eingestürmt und ständige Aufmerksamkeit und auch Mitarbeit wurde von ihnen gefordert. So begann die Veranstaltungsreihe am Donnerstagnachmittag mit einem Vortrag von Prof. Buchal zum Thema: „Den Wandel erkennen und nutzen“, der sie auf die nächsten Tage vorbereiten sollte.

Weit verzweigt waren die Themen der rund zehn Vorträge, die sich mit Fragen befassten, woher Lebensmittel und Energie für 10 Milliarden Menschen kommen sollen, ob Mikroeben die heimlichen Beherrscher der Welt seien. Über Mobilität und Stromerzeugung, Fragen zum sauberen Wasser bis hin zum Aufzeigen interessanter Berufsbilder. Hoch interessant war auch der öffentliche Abendvortrag mit Prof. Klemens Schwarzer „Sauberes Wasser – eine globale Schicksalsfrage“, zu dem auch etliche interessierte Mitbürger gekommen waren. Das wichtigste an diesen drei Tagen aber war, miteinander zu diskutieren, sich Gedanken über die verschiedenen Themen zu machen und sie dann auch auszusprechen.

„Das Beste an dieser Veranstaltung ist die Tatsache, dass die jungen Menschen hier auf namhafte Wissenschaftler treffen und ihnen auch auf Augenhöhe begegnen,“ erklärte Rusbeh Nawab, Leiter des Science College und meinte weiter, „das ist ungeheuer motivierende für die jungen Leute“. Er zeigte sich wieder einmal sehr erfreut darüber, wie engagiert und diszipliniert sie mitgearbeitet hatten. Dies fand auch Prof. Buchal: „Wir geben uns Mühe, Euch die Gegenwart zu erklären und ihr bemüht Euch mitzuarbeiten. Es ist ein Geben und Nehmen. Es waren wieder sehr anstrengende Tage aber in einer tollen Atmosphäre“, lobte er.

Neben den Vorträgen und den anschließend sehr angeregten Diskussionsrunden waren die Workshops ein wichtiger Bestandteil der Veranstaltung. In neun Gruppen beschäftigten sich die Schüler und Schülerinnen mit den Themen Mobilität, Wasserstoff, Großspeicher für Energie, Internet und Mikroprozessoren, reines Wasser, Landwirtschaft, Mikroben und Hygiene, Internet-Macht der Bilder und Wird die Zukunft ein Schlaraffenland“.

Diese Auswahl macht schon deutlich, wie aktuelle und global die Arbeitsbereiche gefasst waren. Zum Abschluss ihrer dreitägigen Zusammenkunft stellten sie dann in einem Kurzvortrag ihre Erkenntnisse vor. Abschließend dankte Heinz Lingen, pädagogischer Leiter von Haus Overbach, alle jenen, die sich an den Vorbereitungen und der Durchführung dieses Symposiums beteiligt haben.

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