Linnich - Schülerpraktikum: Vom richtigen Umgang mit Hilfsbedürftigen

Schülerpraktikum: Vom richtigen Umgang mit Hilfsbedürftigen

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Im engen Kontakt mit Patienten und Personal: Anna Lena Dreßen (v.l.), Christa Lowis, Natascha Wythe, stellvertretende Pflegedirektorin Marlies Jansen, Alexander Etzig, Philipp Langen, Tonio Berkmanns, Oberärztin Dr. . Grit Böckler und Stationsleiterin Marisol Da Lanca. Foto: ctw/K. Erdem

Linnich. Das St. Josef Krankenhaus in Linnich freute sich, auch in diesem Schuljahr wieder Schüler des Gymnasiums Haus Overbach zum Sozialpraktikum begrüßen zu dürfen. Fünf Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 haben sich dazu entschlossen, ihr Praktikum auf den verschiedenen Stationen des Krankenhauses zu absolvieren.

Ziel dieses Praktikums ist das Erlernen und Ausbauen eines verantwortungsvollen Umgangs mit hilfsbedürftigen Menschen. Während zwei Wochen waren die Jugendlichen in die Stationsabläufe eingebunden und durften in den verschiedenen Bereichen – in der Ambulanz, der Inneren Medizin, der Chirurgie und auf der Demenzstation – die Arbeit des Pflegepersonals hautnah miterleben.

So halfen sie beim Lagern, maßen Blutdruck, machten Betten, und begleiteten Patienten zu den Untersuchungen, sie begegneten dabei auch Schmerzpatienten und Schwerkranken.

Schon kleine Gesten helfen

Der enge Kontakt zu den Patienten, die Möglichkeiten, durch ihre Zeit, kleine Gesten und Hilfestellungen zum Wohlbefinden kranker Menschen beizutragen, beeindruckte die Schülerinnen und Schüler.

„Ich habe einer Frau mit gebrochener Hüfte während der Wartezeit vorm Röntgen die Hand gehalten, sie hat mir gesagt, wie sehr sie sich über meine Anwesenheit gefreut hat“, berichtete Anna-Lena. Philipp erzählte begeistert von seinen Erfahrungen mit dementen Patienten: „Ich habe mit ihnen gesungen und das Essen angereicht.“

„Es ist schön, einfach zuzuhören und Zeit zu haben, Menschen zu helfen“, stellten Alexander und Natascha fest. Tonio nutzte die Möglichkeit, bei verschiedenen Untersuchungen anwesend zu sein. „Mir geht das Herz auf, wenn ich sehe, mit wieviel Freude die Praktikanten unsere Patienten betreuen“, schwärmt Marisol Da Lanca, Stationsleiterin der Demenzstation.

Äußerst positiver Eindruck

„Die Patienten und wir merken das echte Engagement“, ergänzt Marlies Jansen, stellvertretende Pflegedirektorin, den äußerst positiven Eindruck, den die Praktikanten vor allem bei den Kollegen hinterlassen haben.

Und so sind sich die verantwortlichen Mitarbeiter des Krankenhauses und Christa Lowis, die Initiatorin dieses Praktikums am Gymnasium Haus Overbach, einig darin, dass die Entwicklung sozialer Sensibilität und das Wahrnehmen sozialer Verantwortung für die weitere Persönlichkeitsbildung junger Menschen unverzichtbar sind.

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