Jülich - Schülerinnen hauchen Robotern künstliche Intelligenz ein

Schülerinnen hauchen Robotern künstliche Intelligenz ein

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Die Schülerinnen Anna Subach und Kira Lee Carls erschaffen aus Drähten und Metall einen Roboter mit primitiver Intelligenz. Foto: Gottfroh

Jülich. Kleine, spinnenähnliche Gestalten mit Augen und Armen bewegen sich wie von Geisterhand gesteuert durch das Foyer des Science Colleges Overbach. Schnell erkennt man, dass es sich bei den Gestalten um kleine Roboter handelt.

Dank ihrer künstlichen Intelligenz können sie sich auf besondere Weise verhalten, beispielsweise Hindernisse umfahren oder auf Geräusche reagieren. Erschaffen wurde ihre Intelligenz von 38 technikbegeisterten Schülerinnen der Jahrgangsstufen sieben und acht aus dem gesamten Regierungsbezirk Köln.

Im Rahmen der Initiative THINK.ING haben die Mädchen ihren Robotern während eines dreitägigen IT-Workshop des Lehr- und Forschungsgebietes Computerunterstützes Lernen der RWTH und des Science College Overbach künstliches Leben eingehaucht - und damit das gängige Vorurteil widerlegt, dass sich junge Frauen nur selten für Technik begeistern können.

Unter der Anleitung von Timo Leonhardt von der RWTH Aachen und seinem Team lernen die Schülerinnen, in der Computersprache zu „sprechen” und ihren Robotern dadurch Wissen anzueignen. Dazu war aber zunächst pauken angesagt: Am ersten Tag beschäftigten sich die Teilnehmerinnen und der Anleitung der Aachener Profis mit der Bluetooth-Kommunikation, mit der sie ihre Roboter selbst steuern können.

Anschließend lernten sie die Variablen Programmierung. „Dadurch kann der Roboter Werte abspeichern. So ist es beispielsweise möglich, den Roboter auf bestimmte Geräusche reagieren zu lassen”, erklärt Leonhardt den erstaunten Eltern seiner Schülerinnen bei der Abschlussveranstaltung des Workshops, bei der die Mädchen ihre Roboter präsentieren. Dann stellen die Mädchen gruppenweise die Besonderheiten ihrer kleinen schlauen Maschinen zur Schau.
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