Schöpfung: ein Geschenk Gottes

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Floßdorf. Mit den Worten des hl Franziskus haben wieder viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene Erntedank auf dem Bauernhof der Familie Errens in Floßdorf gefeiert. „Franziskus betrachtete die Schöpfung als Geschenk Gottes. Ihr und den Armen widmete er sein Leben.

Nach fast 800 Jahren ist uns die Sprache des hl. Franziskus etwas fremd geworden, aber sein Lobgesang auf die Schöpfung gilt noch heute“, betonte Gemeindereferentin Gertrud Roeb zu Beginn des Gottesdienstes.

Einige Kinder und Jugendliche trugen mit Wolfgang Mehrgans vom Vorbereitungskreis für Familienwortgottesdienste, den Sonnengesang des Franziskus vor. Um ihn auch für die Kinder verständlich zu machen, legten sie passende Symbole an den, mit vielen Früchten der Erde bestückten, Gabentisch.

Ein großes Wagenrad war ausgefüllt mit den Gaben aus Feld und Garten, die von den mitfeiernden Kindern und Erwachsenen gespendet wurden. Einige der Erntegaben rund um das Rad kamen vom Landbauernhof Wynands aus Merzenhausen. Alle Nahrungsmittel wurden an die Jülicher Tafel weiter gegeben.

Eine Legende aus dem Leben des hl. Franziskus, vorgetragen von Stefanie Göbbels, machte seine Nähe und Liebe zur Schöpfung noch einmal deutlich. In das Laudato, gesungen von den Barmener Rurkehlchen unter der Leitung von Claudia Schmitz, stimmten alle froh ein. Hans Frechen vom Vorbereitungskreis begleitete nicht nur den Gesang auf der Gitarre, sondern machte in der Abschlussmeditation noch einmal deutlich, wie notwendig es ist, dass die Menschen ihren Anteil an der Bewahrung der Schöpfung leisten.

Nach dem Gottesdienst blieben alle noch zusammen, um die mitgebrachten Brote zu teilen und bei einem zweiten Frühstück und einer in diesem Jahr erstmaligen, Pflanzentauschbörse zu feiern.

„Es tut gut zu erleben, wie viele Menschen sich in dieser kleinen Pfarrgemeinde engagieren, um mit den Kindern und für sie, lebendige Kirche zu gestalten.

Angefangen vom Landwirt Errens, der seinen großen Stall zur Verfügung gestellt hatte, bis zu all den Menschen, die geholfen haben, dass „dieses gemeinsame Tun zu einem echten Erntedankfest werden konnte“, freute sich Gertrud Roeb am Ende des frohen und gelungenen Festes.

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