Schnelles Internet für alle in Welldorf/Güsten ab 2016

Von: hfs.
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Anja Oppermann (Telekom) erläuterte in Welldorf/Güsten Bürgermeister Axel Fuchs, Christian Klems sowie Erich Gussen (v.l.) den Aufbau eines hochmodernen Glasfaserkabels. Foto: hfs.

Welldorf/Güsten. Im Frühjahr 2016 steht ein leistungsstarker Breitbandanschluss in den beiden Jülicher Ortsteilen Welldorf und Güsten flächendeckend zur Verfügung. Von der „Datenautobahn“ können dann alle Nutzer in Welldorf/Güsten profitieren, weil dann nach Angaben einer Telekom-Vertreterin auch der letzte Kabelverzweiger mit neuer Technik ertüchtigt worden ist.

Derzeit verfügen nur noch wenige Haushalte in diesen Stadtteilen nicht über eine Übertragungs-Geschwindigkeit von bis zu 50 Megabit pro Sekunde: an der Abteistraße, Rödinger Straße, Am Amtsmannshof, Johannesplatz sowie Teilen des Sandweges und der Johannesstraße.

„Sie werden im Laufe des Frühjahres 2016 angeschlossen sein“, versprach nun Anja Oppermann von der Deutschen Telekom. Sie war von Bonn nach Welldorf-Güsten gekommen, um dort den beiden Ortsvorstehern Christian Klems und Erich Gussen persönlich diese frohe Kunde zu überbringen. Beide hatten allerdings in den letzten Monaten im engen Kontakt zu ihr gestanden, denn als kommunaler Ansprechpartner ist sie das „Bindeglied“ zwischen den Bedürfnissen vor Ort und den ausführenden Firmen, die für die Deutsche Telekom die Arbeiten erledigen, damit auch in Ortschaften auf dem Lande die „Neuzeit“ im Internetalter anbrechen kann.

Apropos Neuzeit: Vor rund vier Jahren wurde in Welldorf-Güsten damit begonnen, einige Straßenzüge mit Glasfaserkabel zu versehen, damit auch hohe Übertragungs-Geschwindigkeiten möglich sind. Von der Verteilstation in Titz mussten deshalb zuerst Leerrohre gezogen werden, dann in den Straßen der beiden Ortschaften – bis hin zu den Verteilkästen, im Fachjargon Kabelverzweiger genannt. „Doch damals wurden einige Straßenzüge einfach vergessen“, sagte der Güstener Ortsvorsteher Erich Gussen.

Er machte sich zu Beginn des Jahres mit seinem Welldorfer Kollegen Christian Klems daran, die „vergessenen“ Anlieger zu ermuntern, über ein schnelles Internet nachzudenken. „Doch da waren wir schon dabei, die entsprechende Versorgung im Eigenausbau zu betreiben“, erinnerte Oppermann an die Realisierung der Pläne, die jetzt sozusagen vor dem Ende steht.

Die Telekom baute bisher vier Multifunktionsgehäuse mit neuer Technik aus, angeschlossen mit einem Glasfaserkabel. „Das Netz ist jetzt so leistungsstark, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich sind“, sagte Anja Oppermann beim Ortstermin. So verfügen jetzt rund 1000 Haushalte in Welldorf-Güsten über einen schnellen Internet-Anschluss und sind, wie Christian Klems betonte, „damit zukunftssicher aufgestellt“.

Erich Gussen konkretisiert: „Schnelles Internet ist für Familien, Arbeitnehmer mit Home Office, Selbstständige und unsere Gewerbebetriebe von enormer Bedeutung.“

Ein leistungsfähiger Breitbandanschluss sei nicht nur ein wichtiger Standortvorteil, sondern wirke sich „auch auf den Wert einer Immobilie aus“, unterstrich Jülichs Bürgermeister Axel Fuchs, der sich ebenfalls über den Ausbau mit Glasfasertechnik informierte.

Der Breitbandausbau in Welldorf und Güsten ist ohne Kostenbeteiligung der Stadt Jülich vonstatten gegangen, hob Anja Oppermann besonders hervor. Sie erläuterte den kommunalen Vertretern die „Geheimnisse“ der hochmodernen Glasfasertechnik eingehend.

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