Schließung der Kirchberger Bürgerhalle kritisch hinterfragt

Von: -vpu-
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Die Starkstromleitung für die provisorische Heizung der Bürgerhalle Kirchberg ist unorthodox verlegt. Eine Dauerlösung wird es jedenfalls kurzfristig nicht geben. Im späten Frühjahr wird die Veranstaltungsstätte geschlossen – bis auf weiteres. Foto: Uerlings

Jülich. Die Schließung der Bürgerhalle Kirchberg Mitte Mai wurde im Ausschuss für Planung, Umwelt, Bauen am Donnerstagabend kritisch hinterfragt. Die Stadtverwaltung habe darauf hin geschaut, welche Terminzusagen noch gegeben worden sind (Mundartabend, Maifest, Schützenfest) und darüber hinaus gehende Buchungswünsche abgelehnt.

Schulz hält die Probleme für massiv und es grundsätzlich für schwierig, die Halle „so zu ertüchtigen, dass sie wieder betrieben werden kann“.

Ralph Pallaß (Jül) erinnerte an „Beschlüsse aus dem Jahr 2011“. Damals seien alle Probleme schon bekannt gewesen. Die Stadt habe den Kirchberger Vereinen zugesagt, auf sie zuzugehen, um Lösungen zu erarbeiten. Das sei nicht geschehen. „Wenn dann von jetzt auf gleich erklärt wird, die Halle wird geschlossen, ist das nicht nachvollziehbar. Wir sind aus allen Wolken gefallen.“

In diese Kerbe schlug auch Ortsvorsteher Helmuth Kieven (CDU): „Die Themen waren lange bekannt und wurden nie angepackt. Es wurde nie richtig investiert.“ Er beantragte von der Verwaltung genaue Kenntnis der Brandschau-Protokolle: „Was ist notwendig, um die gravierendsten Mängel abzustellen?“ Martina Gruben (SPD) legte Wert darauf, dass die Halle aufgrund der Brandschau geschlossen werde – und nicht als Ergebnis des Berichts der Bürgerhallenkommission. Diesem Bericht fehle es an einer Stelle an „Sub­stanz“, sagte Helmuth Kieven. Die Bedeutung der Hallen für die jeweiligen Orte sei ausgeklammert worden.

In den nächsten zwei Wochen finden in Kirchberg Gespräche mit den Ortsvereinen statt. Auch der Ausschuss wird das Thema sicher nicht zum letzten Mal diskutiert haben.

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