Schlichtungsstelle für Bergbaugeschädigte kommt

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Seit Jahrzehnten wird in der Region Braunkohle angebaut. Das hat gravierende Auswirkungen auf die Landschaft, aber auch auf die Orte an den Rändern der Tagebaue. Derzeit wird vor allem diskutiert, wie Bergschäden an Häusern zügiger realisiert werden können. Foto: Archiv

Düsseldorf/Jülich/Kreis Heinsberg. Durch geologische Besonderheiten kommt es über die Grenzen der Tagebaue hinaus zu Bergschäden. Grund sind die großräumigen Grundwasserabsenkungen, die zur Gewinnung der Braunkohle notwendig sind.

Als Hauseigentümer im Schadensfall zu seinem Recht zu kommen, gestaltet sich oft sehr schwierig. Jetzt werden Betroffene denjenigen gleichgestellt, die im Steinkohlebergbau als Geschädigte mittels einer Schlichtungsstelle zur Entschädigung verholfen wurde.

Der Unterausschuss „Bergbausicherheit” stellte dazu am Freitag im Düsseldorfer Landtag die Weichen, verabschiedete in seiner letzten Sitzung vor der Landtagswahl eine Präambel.

„Dies ist eine gute Lösung für die Betroffenen”, meinte der Schophovener Landtagsabgeordnete Josef Wirtz (CDU) nach dem Beschluss, eine Anrufungsstelle (Schlichtungsstelle) für Bergschäden aus dem Braunkohlerevier einzurichten.

Die soll spätestens mit der konstituierenden Sitzung des neuen Braunkohleausschuss am 16. April die Arbeit aufnehmen. Sitz der Anrufungsstelle ist die Bezirksregierung in Köln.
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