Schirmerschule Jülich erhält zwei Gütesiegel

Von: dmd
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Die Flagge macht es deutlich: Die Jülicher Schirmerschule hat das Gütesiegel „Schule der Zukunft“ erhalten. Foto: Mengel-Driefert

Jülich. Förderschulen bangen um ihre Existenz. Entgegen diesem Trend ist die Schirmerschule als Schule der Zukunft ausgezeichnet worden – und das gleich zweifach. Sie ist auch Netzwerk der Zukunft. Die entsprechenden Gütesiegel hängen gut sichtbar im Eingangsbereich des Schulgebäudes.

Sie wurden im Rahmen der Landeskampagne „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“ verliehen. Die Landeskampagne ist eines der fünf Leitprojekte der Landesregierung zur Umsetzung der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung 2015 bis 2014“.

„Es ist selten, dass Förderschulen ausgezeichnet werden“, sagt Beate Wirth-Weigelt, Schulleiterin der Schirmerschule, und drückt damit ihre Freude über den Preis aus. Die Schirmerschule erhielt die Auszeichnung wie 22 andere Schulen aus Aachen, den Kreisen Düren, Euskirchen und Heinsberg, für Projekte, die eine nachhaltige Entwicklung verfolgen. Sie ist in diesem Bereich die einzige Förderschule unter den Preisträgern.

In dem Projekt „Wir leben Nachhaltigkeit“ besuchten die Schüler Kurse am Science College zum Thema Schall und Elektrizität.

In der Natur viel entdecken

Die Schule organisierte Ausflüge in den Nationalpark oder nach Kommern in den Wasser-Erlebnispark. „Wir gehen viel in die Natur und lassen die Schüler entdecken“, erklärt Wirth-Weigelt. Ganz nebenbei werde die Wahrnehmung geschult, die Bewegung, die Koordination, ja die allgemeine Gesundheit. Die Schüler machen die ersten Naturerfahrungen in der Eifel, können anschließend die neu gewonnenen Erkenntnisse auf die eigene Umgebung übertragen. Denn: Nur das, was man kenne und verstehe, könne man schützen. Das ist die Idee.

Darüber hinaus bestehe die Hoffnung, dass die Schüler ihre Freizeitgestaltung erweitern, so Wirth-Weigelt. Kurzum: Weg vom Smartphone, raus in die Natur. Vielleicht entwickeln die Kinder und Jugendlichen Gefallen daran, vielleicht sogar den Wunsch, die nähere Umgebung zu entdecken. Eine in der Schule eingerichtete Nationalparkecke soll zusätzliche Anreize schaffen.

Auch einen Ausblick hat Schulleiterin Beate Wirth-Weigelt parat. Auf dem Schulgelände ist ein Biotop in Planung. Es soll ein Präriegarten mit Stauden werden. Ist er fertig gestellt, wird er als Ruhepunkt der gesamten Schule dienen.

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