Jülich - Schirmerschüler sind der eigenen Zukunft auf der Spur

Schirmerschüler sind der eigenen Zukunft auf der Spur

Von: Christoph Küppers
Letzte Aktualisierung:
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Nicht nur Zertifikate nehmen die Schirmerschüler von den Berufsorientierungstagen mit nach Hause, sondern auch viele praktische Erfahrungen aus der Arbeitswelt. Foto: Gottfroh

Jülich. „Zukunft fördern - Vertiefte Berufsorientierung gestalten.” Unter diesem Motto fand zu Beginn des Schuljahres ein dreitägiges Berufsorientierungscamp der achten und neunten Jahrgangsstufe der Schirmerschule in Kooperation mit dem Sozialwerk Dürener Christen statt.

Nun konnten die Schüler im Zuge der Abschlussveranstaltung ihre Zertifikate entgegennehmen und die Zeit Revue passieren lassen. Viel konnten sie in den drei Orientierungstagen über verschiedene Berufsfelder, beispielsweise den Friseur-, Maler-, Gärtner- oder Büroberuf erfahren. Und natürlich hatten die Schüler auch die Möglichkeit, in den Werkstätten des Sozialwerks in verschiedenen Gewerken mit anzupacken und so praktische Erfahrungen in einem Beruf zu sammeln. Das bot den Jugendlichen die Chance, in kurzer Zeit einen Eindruck davon zu bekommen, ob ihnen ein Beruf zusagt oder sich die eigenen Vorstellungen nicht mit den tatsächlichen Tätigkeiten decken.

Zuvor galt es aber mit Hilfe von Werbeplakaten die eigene Persönlichkeit zu ergründen und sich selber kennenzulernen. Außerdem wurde zur Erweiterung des Spektrums der Berufswahl ein Biografiebogen erstellt. Ein besonderes Highlight für die Schüler war aber der Besuch der Kletterhalle in Aachen. Hier lernten sie Verantwortung für die Mitschüler zu übernehmen und sich den eigenen Ängsten zu stellen.

Gegenüber den Mitarbeitern des Dürener Sozialwerks, Christian Siebertz, Tobias Stang und Karl Radtke, äußerten die Jugendlichen bei der Abschlussveranstaltung noch einmal ihre Erfahrungen und schilderten sowohl positive als auch negative Eindrücke . Hier rief besonders der Besuch der verschiedenen Werkstätten ein geteiltes Echo hervor. Denn während den einen die Schnupperstunden in den gewählten Berufen außerordentlich gut gefielen, waren andere Schüler doch enttäuscht, hatten sie sich von ihrem Traumjob doch etwas völlig anderes versprochen. „Das ist aber richtig und wichtig. Diese Eindrücke sind wichtig für die Berufswahl”, ermutigte Stang die Jugendlichen zu einem ehrlichen Umgang mit den eigenen Interessen.

Zum Schluss bedankte sich Schulleiterin Beate Wirth-Weigelt noch einmal beim Sozialwerk Dürener Christen und den Sponsoren: die Bundesagentur für Arbeit, das nordrhein-westfälische Ministerium für Schule und Weiterbildung und die Stiftung Partner für Schule NRW hatten die Aktion mit 6000 Euro unterstützt.
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