Stetternich - „Schießen 2.0“ mit Echtzeit-Übertragung eingeführt

„Schießen 2.0“ mit Echtzeit-Übertragung eingeführt

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Stolz hält Yannik Gülpen den Pokal von Ortsvorsteher Rolf Berns (2.v.r.), den der SC 08 Stetternich nach fast drei Jahrzehnten wieder einmal gewann. Foto: Wolfgang Schulz

Stetternich. Voller Stolz konnte die St. Sebastianus-Bruderschaft Stetternich den Ortsvereinen ihren elektronisch aufgerüsteten Schießstand in der ehemaligen Schule präsentieren. Brudermeister Peter Rainer sprach vom Beginn des neuen Zeitalters „Schießen 2.0 in Stetternich“.

Erstmals wurden die Schießergebnisse beider Schießstände „real-time“ über Kameras auf zwei Flachbildschirme übertragen. Jeder konnte live verfolgen, wie sich die einzelnen Schützen bewährten oder jämmerlich versagten. Jubel und Enttäuschung lagen nahe beieinander.

Acht Teams der Ortsvereine traten an, um die wichtigste Trophäe, die es in Stetternich zu gewinnen gibt, den Pokal des Ortsvorstehers Rolf Berns, zu erringen.

Sollte es auch diesmal wieder einen Überraschungssieger geben wie in den Jahren zuvor? Gebannt wurden die Schießergebnisse auf den Bildschirmen verfolgt, aber es blieb bis zum Schluss unklar, wer vorne liegt. Die ersten Eintragungen auf der Ergebnistafel wurden mit Jubel oder Stöhnen kommentiert.

Dann aber stand es fest: Mit sehr guten 159 Ringen wurde der SC Stetternich 08 erstmals seit 27 Jahren Pokalgewinner, mit jeweils vier Ringen Vorsprung vor den beiden Zweitplatzierten, den Christlichen Frauen und dem Kirchenchor. Es folgten der Tambourcorps (151) und die Maigesellschaft (147 Ringe). Das letzte Drittel bildeten die Tischtennisfreunde (137), die Gesellschaft Frohsinn (136) und die Freiwillige Feuerwehr (132 Ringe). Mit diesem Ergebnis wurde abermals deutlich, dass jeder Verein mit ein wenig Glück den Siegerpokal erringen kann.

Rolf Berns nahm, wie immer mit viel Humor, die Siegerehrung vor und überreichte den Pokal und eine Flasche Sekt an Sebastian Müller, den Vertreter des SC Stetternich 08. Ebenso freudig beglückwünschte er Ulrike Werres, die mit 57 Ringen die beste Schützin des Tages war und damit dem Kirchenchor zu besonderer Ehre verhalf. Mit jeweils 56 Ringen folgten auf Platz 2 Volker und Yannik Gülpen, beide Vertreter des SC 08.

Zum Abschluss würdigte Rolf Berns die wie gewohnt rege Beteiligung der Ortsvereine, die ausgezeichnete Stimmung und den reibungslosen Ablauf der von der St. Sebastianus-Bruderschaft organisierten Veranstaltung.

Fazit: Es war ein rundherum gelungener Schießwettbewerb! Stetternich darf sich bereits jetzt auf eine Neuauflage im Jahre 2018 freuen.

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