Schaufenster zeigen das neue Linnich

Von: Kr.
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Zunächst fehlten sie, doch mit Verzögerung aufgehängt wurden dann doch noch die Plakate von einigen wenigen Mitstreitern, darunter auch Stadtmarketingvereinsvorsitzender Kurt Beaujean (l.). Foto: Kròl

Linnich. Dreh und Angelpunkt des integrierten Handlungskonzepts (IHK), mit dem man derzeit in Linnich versucht, die Stadtentwicklung voranzutreiben, ist die Bürgerbeteiligung. Die Meinung der Einwohner, ihre Wünsche, Ideen und Anregungen aufgreifen und in die Planungen mit einfließen lassen ist wichtiger Bestandteil der Bemühungen im Arbeitskreis „Stadtentwicklung“, in dem neben Vertretern aus Rat und Verwaltung, der Planungsgruppe MWM auch Mitglieder des Stadtmarketing Vereins „Wir in Linnich“ sitzen.

Um die Bürger auf dem Laufenden zu halten und im Vorfeld der am Samstag ab 11 Uhr anstehenden Bürgerwerkstatt in der Aula der Realschule noch einmal zu informieren, erste Ergebnisse der Bestandsaufnahmen vorzustellen und Anregungen zu geben, wurde aus der Not eine Tugend gemacht. Es gibt nun einmal sehr viele Leerstände in Linnich, und diese Schaufenster werden nun als Schaukästen hergerichtet. Bei EP-Krieger, neben Optik Dahmen, in der ehemaligen Metzgerei Moll und bei Neuefeind informiert der AK über alles Wissenswerte zum integrierten Handlungskonzept.

So gibt es Informationen zum IHK selbst, zur Verkehrssituation in Linnich und anderen relevanten Themenkreisen, an denen gearbeitet wird. Außerdem wurden Wahlurnen umfunktioniert. Sie stehen in der Volksbank, der Sparkasse, der Post im Rathaus und im Restaurant Jedermann sowie an den hergerichteten Schaufenstern, um Vorschläge und Meinung der Bürger aufzunehmen, die dann in die weitere Planung mit einfließen.

„Jeder Vorschlag wird gleichberechtigt behandelt, beleuchtet und diskutiert und jeder kann sich an der Bürgerwerkstatt und dem Prozess beteiligen“, erklärte Kurt Beaujean. Er zeigte sich bereits sehr angetan von der Resonanz, die das IHK bei der Bevölkerung hervorgerufen hatte.

Gemeinsam mit anderen Mitgliedern des AK hatte er sich in der Rurstraße eingefunden, um die Schaufenster herzurichten. Leider hatte es da eine Verzögerung mit der Druckerei gegeben. So mussten die meisten unverrichteter Dinge wieder abziehen, da sie an Ausschusssitzungen teilnehmen mussten. Zurück blieben lediglich einige wenige Mitstreiter, als Markus Gerards, der die Plakate und Tafeln erstellt hatte, endlich mit den druckfrischen Exponaten eintraf.

Doch auch so wurde alles noch am gleichen Abend aufgehangen, damit die Bürger rechtzeitig für den Samstagmorgen informiert sind.

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