Schaufenster gruppieren sich in Linnicher City zur Galerie

Von: Kr.
Letzte Aktualisierung:
10396989.jpg
Nico Lindstätt zeigt seine Fotoarbeiten, in denen er das Licht eingefangen hat. Foto: Krol

Linnich. Es lohnt sich wieder einen Bummel durch Linnichs Innenstadt zu unternehmen. Seit etlichen Jahren gehört zum Programm des Linnicher Kultursommers die Schaufenster-Galerie, welche Hobbykünstlern der Stadt die Möglichkeit bietet, sich einem breiten Publikum zu präsentieren.

Mit Beate Hellmann, Anne Göddertz, Arnold Krings, Nico Lindstätt, Dorothea Gerards, Doris Heck-Wilczorek, Gerd Jerathe, Elisabeth Wolf-Öhneskog und Agnes Hasse haben sich neun Einzelkünstler gefunden, die das Stadtbild verschönen wollen. Außerdem sind noch sechs Damen aus dem Malkreis um Hilde Gottfroh mit von der Partie.

Farbenfroher Hingucker

Ein Hingucker ist ganz gewiss auch das farbenfrohe Bild, dass die Kinder des städtischen Kindergartens „Rasselbande“ an der Welzer Straße beisteuerten. Von Malerei mit Acryl oder Öl auf Leinwand, mit Aquarellfarben und Stiften, Dekorationsarbeiten der verschiedensten Art, Schmuck und Holzarbeiten zeugt vieles von der Kreativität und dem Einfallsreichtum der Künstlerinnen und Künstler.

Dankbar sind Dorothea Gerards, die für den Stadtmarketingverein „Wir in Linnich“ den Kultursommer organisiert. und Hilde Gottfroh, die die Fäden zur Schaufenstergalerie in den Händen hält, den zwölf Geschäftsleuten, die ihre Fenster zur Verfügung stellten. Mit dabei ist Nico Lindstätt, der schon so manche Einzelausstellung mit seinen Fotoarbeiten bestritt.

In diesem Jahr zeigt er seine Arbeiten vor allem in der Löffelstraße 3 (Geschirrverleih Herzogenrath). In seinen Fotografien ging er stets in Detail und hielt Alltagsgegenstände im Makrobereich fest. Oft musste da der Betrachter rätseln, was da überhaupt abgebildet ist.

Nur Licht fotografiert

Nun geht der Student noch einen Schritt weiter und wird noch abstrakter. Gespielt hat er mit Licht und Farbe, Spiegel und Plexiglasscheiben und hat so ganz außergewöhnliche Effekte erzielt. „Ich habe eigentlich nur Licht fotografiert“, sagt er.

Bis zum 1. August sind alle Arbeiten in den Schaufenstern zu sehen. Bei der offiziellen Eröffnung im ehemaligen Lokal „Jägerhof“, freuten sich die beiden Organisatorinnen, dass es auch dieses Mal wieder mit der Galerie geklappt hat und dankten den Künstschaffenden.

Gleichzeitig erinnerte Dorothea Gerards an ein weiteres Projekt im Rahmen des Kultursommers: Sie forderte die Kunstfreunde auf, an der Aktion „Stromkästen“ teilzunehmen. „Damit unsere Stadt ein bisschen schöner und bunter wird“, sagte sie.

 

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert