Schädling in der Kapelle

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Aldenhoven. Wie sehr der „Zahn der Zeit” an dem Gemäuer der 450 Jahre alten Gnadenkapelle in Aldenhoven genagt hat, wurde im vergangenen Jahr augenfällig, als die Grundmauern des Gebäudes infolge eines Wasserrohrbruches an der Einmündung der Dietrich-Mühlfahrt-Straße in den Kapellenplatz freigelegt wurden.

Die Eigentümerin, die Katholische Kirchengemeinde, erkannte mit erschreckender Deutlichkeit, wie dringend hier die Sanierung dieses Wahrzeichens von Aldenhoven notwendig ist.

Die Sicherung der Fundamente und des durch aufsteigende Feuchtigkeit in Mitleidenschaft gezogenen Mauerwerkes ist aber nicht die einzige Sofortmaßnahme. Bei einer intensiven Untersuchung des Innenbereiches der Kapelle stellte man einen Schädlingsbefall an dem alten Holzaltar fest. Der Kirchenvorstand hielt auch in diesem Falle ein schnelles Handeln für geboten, um ein Übergreifen des Schädlings auf den Dachstuhl und die sonstigen Holzarbeiten zu verhindern. Schließlich wurde vor nicht allzu langer Zeit die Schieferabdeckung des Daches erneuert.

Bauausschussmitglied Ralf Herhut befürchtet, dass sich ein hartnäckiger Holzschädling eingenistet hat, der selbst vor einem Jahrhunderte alten Hartholz nicht halt macht. Um hier die richtigen Maßnahmen zu ergreifen, wurde ein Fachinstitut der Uni Köln mit der Untersuchung betraut.

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