SC Jülich 10/97 versucht, sportlichen Erfolg zu erzwingen

Letzte Aktualisierung:
7534103.jpg
Den sportlichen Aufschwung im Blick: Michael Lingnau ist Vorsitzender des SC Jülich 1910/97.

Jülich. In der kommenden Saison 2014/15 will der Jülicher Traditionsfußballclub SC Jülich 1910/97 mit einer nahezu kompletten Bezirksligamannschaft an den Start gehen.

Nachdem die „Zehner“, wie es ihr Vorsitzender Michael Lingnau immer wieder betont, aus Ruinen erstanden sind, gilt es laut jüngstem Vorstandsbeschluss, die sportliche Zukunft erfolgreicher zu gestalten. „Ja, wir haben unser Lehrgeld in der laufenden Saison bezahlen müssen.

Uns ist der Aufstieg in die Kreisliga B quasi vor die Füße gefallen, so dass wir allzu unvorbereitet waren und die Klasse voraussichtlich nicht halten können. Jetzt haben wir rechtzeitig die Weichen auf Wiederaufstieg gestellt. In drei Jahren wollen wir in der Kreisliga A ankommen“, fassen Lingnau und sein Vize Claus Nürnberg die aktuellen Ziele der Vereins zusammen.

Personalpaket geschnürt

Dafür hat der SCJ folgendes Paket geschnürt: Neuer Trainer der ersten Mannschaft wird Michael Hermanns, derzeit Spieler beim Bezirksligisten FC 06 Rurdorf. Sein Co-Trainer und neuer Torwart der ersten Mannschaft wird Dirk Räder vom gleichen Verein.

Hermanns und Räder sollen nach Worten der Jülicher Vereinsspitze von etwa „sieben ausgewachsenen Bezirksligaspielern nach Jülich begleitet“ werden.

Hermanns und Räder sowie einige andere sind bei den „Zehnern“ keine Unbekannten, haben sie doch bereits vor Jahren unter Trainer Peter Kosprd für den SCJ erfolgreich gespielt.

So gibt es kundige Beobachter, die auch jetzt in Peter Kosprd den Mentor des geplanten Coups des Traditionsvereins erkennen. Deer aktuelle Coach Peter Kosprd bleibt nämlich, so betont Vorsitzender Michael Lingnau ausdrücklich, nach wie vor sportlicher Leiter und damit oberster Hüter der sportlichen Geschicke des SCJ.

Der künftige Trainer Michael Hermanns sieht gemeinsam mit seinem Co-Trainer Dirk Räder im engen Schulterschluss mit Peter Kosprd und dem Vorstand des SCJ seine Aufgabe bei seiner ersten Trainerstation darin, den sportlichen Erfolg bei dem Traditionsverein wieder einkehren zu lassen. „Jülich 10 ist für uns unverändert eine Top-Fußballadresse! Wir wollen die Phase der Konsolidierung des Vereins durch den Aufbruch zu neuen sportlichen Ufern ablösen, die sich durch Erfolg und Aufstieg auszeichnen sollen.

Vertrauen und Planungssicherheit

Dabei sind wir sehr froh, dass uns der Vorstand des Jülicher Traditionsvereins großes Vertrauen und wertvolle Planungssicherheit gewährt. Wir wollen das Wir-Gefühl der „Zehner“ und gleichzeitig den sportlichen Wiederaufstieg befördern. Dafür stehen wir als Trainer und Spieler ein“, lautet das Credo des Trainerduos

Lingnau und Nürnberg sind als Verantwortliche des SCJ überzeugt davon, dass sich die Begeisterung der Anhänger und das Interesse der Gönner und Sponsoren mit dem in den nächsten Jahren zu erwartenden sportlichen Wiederaufstieg deutlich steigen wird, was wiederum auch die wirtschaftliche Situation der „Zehner“ auch und gerade im Sinne der Ausstattung der Jugendabteilung weiter stabilisieren dürfte.

„Wir haben die Marke Jülich 10 mit großen Anstrengungen gerettet, jetzt gilt es, diese Marke auf Hochglanz zu bringen“, verdeutlichen Lingnau und Nürnberg ihre Absichten.

Leserkommentare

Leserkommentare (1)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert