SC Ederen: Stark genug für einstelligen Tabellenplatz

Von: hfs.
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Ederens Trainer Georg Rothkranz (hinten l.) ist sich sicher, dass es in der kommenden A-Ligasaison keinen absoluten Favoriten auf den Titelgewinn gibt. Er selbst strebt mit seiner Mannschaft einen guten Mittelfeldplatz an. Foto: hfs.

Ederen. Wenn Georg Rothkranz, Trainer des SC Ederen, auf das kommende erste Heimspiel der Saison am Sonntagnachmittag auf eigenem Platz gegen die Jugendsportler von Wenau II blickt, dann bleibt er gelassen. Mit seiner Mannschaft hat er nach eigenem Bekunden eine gute Vorbereitung absolviert.

Inklusive der vier Neuzugänge Lars Wolter (Jackerath/Opherten), Burak Özkan (reaktiviert), Markus Sodekamp (SSV Körrenzig) und Lars Rausch (Amicitia Schleiden) verfügt er über einen Kader von 24 Akteuren. „Wir hatten keinen Abgang, meine Mannschaft ist komplett zusammen geblieben. Wir sind eingespielt, es gibt einige Alternativen“, zählt Rothkranz die positive Aspekte vor dem Saisonstart auf. Das Spielprogramm wird seiner Meinung nach „lang und intensiv sein, schließlich haben wir noch 16 Konkurrenten in der Klasse“.

Apropos Konkurrenz: Für den Ederner Trainer gibt es in dieser Saison nicht den absoluten Topfavoriten auf die Meisterschaft in der Kreisliga A. „Ich glaube, dass vier bis fünf Mannschaften um den Aufstieg spielen werden“, meint er. Darunter werden nach seiner Einschätzung Vereine wie der SC Jülich 1910/97, der SC Merzenich oder aber die SG Voreifel zählen.

Dass die Liga viel stärker ist als in der Vorsaison, ist für Rothkranz keine Frage. „Mannschaften wie Absteiger Germania Burgwart oder TuS Schmidt kann man schwer einschätzen, aber unsere drei Aufsteiger sind sicherlich auch in spielerischer Hinsicht eine Bereicherung für die A-Liga.“

Da sein eigenes Team eine gute erste Saison nach dem Aufstieg gespielt hat – „Wir sind in der Liga angekommen, haben uns eingespielt.“ – sieht er sich mit seiner Mannschaft als stark genug an, einen guten einstelligen Mittelfeldplatz belegen zu können.

„Wir haben ein Jahr lang Erfahrung sammeln können, wir kennen jetzt die Abläufe, wissen, was abgeht“, sagt Rothkranz, der sich aber auch bewusst ist, dass man sich weiter entwickeln muss. „Aber das geht nur von Spiel zu Spiel, wobei unsere mannschaftliche Geschlossenheit wieder unser Trumpf im Kampf um Punkte sein wird.“

Von dieser „Weisheit“, dass das Jahr 2 nach einem Aufstieg schwieriger werde, wie von Fußballern oft kolportiert, hält Rothkranz nichts. „Diese Aussage ist für mich totaler Blödsinn. Es kommt immer auf die Mannschaft an, denn die möchte auch im zweiten Jahr nach einem Aufstieg jedes Spiel gewinnen.“ Eine Aussage, die jeder seiner Spieler unterschrieben würde. „Denn ansonsten gehören sie nicht in unsere Mannschaft.“

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