SAM am Ring: 20 Retter und 120 Radfahrer

Letzte Aktualisierung:
drkrad-bu

Die beiden Rettungsquads und SAM die während der gesamten Zeit auf der Geländestrecke Streife fuhren. Foto: Winfried Bemberg

Jülich/Nürburgring. 24 Sunden gingen die Radfahrer auf die Strecke. Wie beim legendären 24-Stunden-Automobilrennen auf der Nordschleife, gingen diesmal Radfahrer an den Start. Hier gab es eine Klasse, die über die Nordschleife fuhr und eine Klasse, die auf einer Geländestrecke die Nürburg umrundete.

Angereist waren die Retter zum größtenteils bereits am Freitag. Insgesamt traten am Samstagmorgen 20 Helfer den Dienst zum Radrennen an.

Drei Ärzte, Rettungsassistenten, Rettungssanitäter und Rettungshelfer besetzten das Medical Center, zwei Notarzteinsatzfahrzeuge und vier Rettungswagen standen für vielfältige Hilfe bereit. Zusätzlich waren auf der Geländestrecke zwei Rettungsquads und SAM im Einsatz.

SAM ist ein Spezialfahrzeug, um Menschen liegend aus äußerst unwegsamem Gelände zu retten. Glücklicherweise hatte die Besatzung von SAM ein ruhiges Wochenende und brauchte nicht in den Einsatz. Anders sah dies jedoch bei den Rettungs- und Notarztwagen aus. Diese mussten mehr als 30 Mal ausrücken, um bei Stürzen und anderen Notfällen Hilfe zu leisten.

Knappe 90 Personen fanden sich im Medical Center ein, damit ihre Schürfwunden und andere Verletzungen dort ärztlich versorgt wurden. So konnten die Jülicher Retter insgesamt mehr als 120 Radfahrern helfen, bevor sie am Sonntagabend wieder die Heimreise nach Jülich antraten.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert