Salingia-Cup: Zwei Tore, und der Finalsieg ist perfekt

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Nur auf dem Papier besteht der Klassenunterschied zwischen dem Sieger des Salingia-Cup, dem A-Ligisten SC Jülich 10/ 97 (l.), und dem Bezirksligisten Germania Lich-Steinstraß. Foto: Kròl

Barmen. Der Sieger des diesjährigen Salingia-Cup um den Tiede-Tirtey Pokal heißt SC Jülich 10/97. Im spannenden Finale des Turniers setzten sich die „Zehner“ vor 450 Zuschauern mit 2:0 (1:0) gegen den mehrmaligen Cupsieger Germania Lich-Steinstraß durch.

In der von vielen Zweikämpfen geprägten Partie erzielte Joannis Mihailidis nach 30 Minuten das 1:0 für die Mannschaft von Michael Hermanns, die schon in der ersten Halbzeit mit dem höherklassigen Bezirksligisten auf Augenhöhe spielte.

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Blau-Weißen aus dem Möhnewinkel den Druck, doch Zählbares kam dabei nicht heraus. Den Jülicher hingegen eröffnete sich Raum für einige gefährliche Konter. So wogte das Spiel hin und her. In der 86. Minute erlöste Marvin Büttner sein Team mit dem entscheidenden Treffer zum 2:0. Und mit dem Schlusspfiff durch Schiedsrichter Lukas Kunkel kannte der Jubel der „Zehner“ über den verdienten Sieg keine Grenzen.

Erlöst zeigte sich der Jülicher Coach Michael Hermanns: „Der Sieg ging in Ordnung. Wir haben schon so oft in Endspielen auch mit Elfmeterschießen bitter verloren. Die Mannschaft hat sich den Erfolg verdient.“ Auf der anderen Seite meinte Germanen-Coach Daniel Schmitz: „Gegen Jülich ist es immer ein besonderes Spiel. Jeder weiß, welche Spieler in ihren Reihen stehen. Wir sind am Anfang der Vorbereitung, und die Jungs hatten schwere Beine.“

Im Spiel um Platz drei setzte sich der FC Rurdorf mit 4:1 (1:1) gegen Viktoria Koslar durch. Der 1. Vorsitzender der Salingia, Ingo Offermanns, der zusammen mit den Schirmherrn Guido Tirtey und Andre Tiede die Prämien und den Pokal überreichte, meinte bei der Siegerehrung. „Es war wieder ein gutes Turnier mit tollen Spielen. Mein Dank gilt auch den vielen Helfern, die einen unwahrscheinlichen Kraftakt aufgebracht haben, damit der Cup reibungslos über die Bühne ging.“

Das Turnier war gut besucht

Auch Bürgermeister Axel Fuchs war angetan. „Es war toll hier in Barmen. Wir haben an neun Tage richtig guten Sport erlebt. Dass zwei Mannschaften aus dem Stadtgebiet im Finale waren, freut mich ganz besonders. Ich denke, wir haben mit den Zehnern einen verdienten Sieger gesehen.“

An allen Tagen war das Turnier gut besucht. In vier Gruppen mit 13 Teams wurden die besten Mannschaften ermittelt. Das letzte Einlagespiel des Turnier bestritten am Wochenende der 1 FSV Mainz U23 und Borussia Mönchengladbach U23. Es endete vor 250 Zuschauern 1:1. Am Samstag spielte die Liveband „Bremsklötz“ zum kölschen Abend auf und sorgte für tolle Stimmung unter den 400 Gästen.

Wie vom 2. Geschäftsführer der Salingia, Karl-Heinz Riesen, nach dem Finale zu erfahren war, haben die beiden Sponsoren und Schirmherrn Guido Tirtey und Andre Tiede ihre Unterstützung für das kommende Jahr zugesagt, so dass dem nächsten Salingia-Cup nichts im Wege steht. Kr.

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