Sabine Verheyen zu Gast am Mädchengymnasium

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Sabine Verheyen diskutierte lebhaft mit den Schülerinnen des MGJ über Europa im Alltag der Menschen

Jülich. Die Aachener Europaabgeordnete Sabine Verheyen besuchte jetzt die Sozialwissenschaftskurse der Europaschule Mädchengymnasium Jülich. Im Gespräch mit den angehenden Abiturientinnen thematisierte die CDU-Politikerin neben Fragen der Strukturen und Zuständigkeiten in der EU auch die Tatsache, dass das Europaparlament viele Dinge aus dem Alltag der Bürger regelt.

Als Beispiel nannte Verheyen die Regulierung der Roaming-Kosten bei Mobiltelefonaten im Ausland, die ja gerade auch in der Grenzregion eine wichtige Rolle spielen, oder zum Beispiel die vor einiger Zeit diskutierte Frage, ob Lebensmittel durch die so genannte Lebensmittelampel gekennzeichnet werden sollten.

„Ich halte die Lebensmittelampel nicht für sinnvoll, denn unsere Bürgerinnen und Bürger sind mündig genug, selber zu entscheiden, was gesund und nicht gesund ist“, so Verheyen. „Wichtiger ist, dass transparente Informationen zum Inhalt eines Produktes auf der Verpackung stehen.“ Zudem hätten die Regelungen dazu geführt, dass zum Beispiel Schwarzbrot nach den der Lebensmittelampel zu Grunde liegenden Kriterien als ungesünder gegolten hätte als eine Scheibe Toastbrot.

Die Schülerinnen berichteten der Politikerin, dass sie anlässlich der Verleihung des Friedensnobelpreises eine Umfrage in Jülich gemacht hätten. Dabei hätten 75 Prozent der Befragten nicht gewusst, dass die EU diesen Preis erhält. Sabine Verheyen bedauerte, dass im Vorfeld der Preisverleihung mehr über die Diskussion darum, wer ihn entgegennimmt, als über die Veranstaltung selbst berichtet worden wäre.

In diesem Zusammenhang hätte sich noch einmal die Möglichkeit ergeben, die europäischen Grundgedanken in einer breiten Öffentlichkeit zu diskutieren. Diese Gelegenheit sei medial leider nicht genutzt worden, was der besonderen Leistung Europas nicht gerecht werde und die Bürger, die diese Leistung ebenfalls mit erbracht hätten, weitestgehend außen vor lasse.

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