Jülich - Rurtalbahn: Drei Jahre Planung für Haltestelle

Rurtalbahn: Drei Jahre Planung für Haltestelle

Von: hfs.
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Jülich. „Wir beschäftigen uns mit diesem Projekt über drei Jahre, und die Bauzeit beträgt dann noch nicht einmal zwei Monate.“ Nicht nur Ausschussmitglied Lambert Schmitz (CDU) schüttelte im Jülicher Planungsauschuss mit dem Kopf, als über den neuen Haltepunkt „An den Aspen“ der Rurtalbahn informiert wurde.

Wie Christoph Göddecke vom gleichnamigen Unternehmen erläuterte, wird es frühestens im Juni 2015 so weit sein, dass die Bahn am Haltepunkt in Höhe des Schulzentrums stoppt. Dabei sollte der Vertrag zwischen Rurtalbahn und Stadt Jülich längst unterzeichnet sein.

Aber immer neue Forderungen hinsichtlich der künftigen Fahrplankonstellation seitens des NVR (Nahverkehr Rheinland), der seit Januar 2008 in den Gebieten der beiden Verkehrsverbünde Aachener Verkehrsverbund und Verkehrsverbund Rhein-Sieg für die Planung, den Betrieb und die Finanzierung der Verkehrsleistungen zuständig ist, schieben den Baubeginn immer weiter nach hinten.

Grund sind vom NVR geforderte Messdaten für neue Dieselloks. Die, so Göddecke, natürlich nur simuliert werden können. Noch sind diese „Messfahrten“ nicht abgeschlossen, doch zeige sich, dass der bisherige Bedienzyklus hinsichtlich der Fahrzeit noch nicht eingehalten werden kann. „Bei unseren alten Dieselloks, die fast alle 18 Jahre alt sind, gab es keine Probleme“, sagte Göddecke.

Da aber zum Beispiel bei den neuen Zügen die Türöffnungs- und -schließzeiten länger seien und der Zugwechsel in Linnich mehr Zeit erfordere, „müssten die Anfangszeiten der Jülicher Schulen um fünf Minuten verschoben werden.“

Die Rurtalbahn hofft, dass Ende November eine Machbarkeitsstudie vorliegt und der Vertrag mit Jülich geschlossen werden kann. Einen Vorteil hat die Ter minverschiebung: Die Bezuschussung steigt von 85 Prozent auf 90 Prozent. Bei Baukosten von insgesamt 400.000 Euro.

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