Rurdorfs Trainer ärgern verschenkte Punkte

Von: hfs.
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Rurdorfs Tim Schmitz hat gegen den Torwart der Voreifel, David Schwan, das Nachsehen. Foto: Kròl

Jülich. „Wir hatten Torchancen, um drei Spiele zu gewinnen. Aber wenn man nicht trifft, braucht man sich auch nicht zu wundern, dass man am Ende nur mit einem Punkt nach Hause geht.“ Als Rurdorfs Trainer Werner Schönen die 90 Spielminuten mit der SG Voreifel anspricht, ist der Ärger über das 3:3 förmlich zu spüren.

„Wir haben klar zwei Punkte verschenkt“, bringt er das Ergebnis auf den Punkt. Und erinnert sich dann an die Anfangszeit. „Es war wie immer in den letzten Spielen, wir waren gedanklich noch nicht auf dem Platz, da traf die SG bereits in der 4. Minute unseren Torpfosten.“

Lag der FC in den Paarungen wie gegen Schmidt oder Birkesdorf meistens schon nach solchen Aktionen des Gegners in den ersten Spielminuten tormäßig zurück, war es nun im Verfolgerduell um Platz 2 gegen Voreifel eine Art Weckruf, den der Pfostenschuss auslöste. Der FC agierte sofort, führte nach 20 Spielminuten bereits mit 2:0. „Aber nach dem Anschlusstreffer mussten wir bis zur Pause mindestens noch drei Kisten machen“, meinte Schönen, der aber nur ein Tor durch seinen Sohn Yannic zur 3:1-Pausenführung erlebte.

Das war, wie der spätere Spielverlauf zeigen sollte, gegen eine clevere und spielstarke SG Voreifel einfach zu wenig. Es folgten das 2:3 (56.), dann ein verschossener Elfmeter durch Yannik Köhler nach Foulspiel an Klaus Voike (70.) und nochmals zwei Großchancen (72., 81.), die nichts einbrachten. „Und dann kassierst du durch einen Sonntagsschuss aus 20 Meter in den Torwinkel in der Nachspielzeit das 3:3“, schüttelte der FC-Coach mit dem Kopf. Damit wurde es nichts aus dem erhofften Heimsieg und dem punktemäßige „Absetzen“ in der Tabelle gegenüber der SG Voreifel.

Beide bringen es nun auf 41 Zähler, für den FC 06 spricht allerdings, dass er ein Spiel weniger absolviert hat, darüber hinaus das eindeutig bessere Torverhältnis (+23) gegenüber dem Vierten aus der Eifel (+12) hat. Ob sich an dieser Tabellenkonstellation etwas am Donnerstagabend ändert, wird sich zeigen. Jedenfalls haben die drei direkten Verfolger von Spitzenreiter Winden – der SC Jülich 1910/97, der FC und die SG – allesamt Heimspiele. Dabei haben augenscheinlich die „Zehner“ die schwerste Aufgabe.

Sie müssen gegen den Hambacher Spielverein im Lokalderby ran, wogegen Rurdorf es mit dem FC Düren 77 und die SG mit dem TuS aus Schmidt aufnehmen muss. Wobei eines feststeht: Winden wird sich mit jetzt bereits 13 Punkten Vorsprung vor dem Tabellenzweiten Jülich die Meisterschaft nicht mehr nehmen lassen.

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