Rurdorfer Sommer-Cup: Kückhoven schrammt an Sensation vorbei

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Rurdorf. Mit einer Überraschung endete die 8. Partie um den Rurdorfer Sommer-Cup. Der gesetzte GFC Düren 99 unterlag Sparta Gerderath mit 0:2 (0:0).

Der GFC startete die Begegnung furios und berannte das Tor der Gerderather. Insbesondere die agilen Björn Salger und Kevin Töws bereiteten den Sparta-Abwehrspielern viel Arbeit. In der 14. Spielminute dann fast die Führung für den GFC, doch Kevin Töws Flugkopfball scheiterte an der Querlatte. Nach etwa 20 Minuten hatte sich Gerderath auf das Spiel des GFC eingestellt. Man kam jetzt auch ein ums andere Mal vor das Tor von Tim Resch, doch gute Torchancen konnte man sich auch nicht erarbeiten. So ging es dann torlos in die Halbzeitpause.

Im zweiten Durchgang kam fast nichts mehr von der Kalscheuer-Truppe. Im Gegenteil, man haderte oft mit der Leistung von Schiedsrichter Peter Höpp, und prompt wurde Tobi Kalscheuer nach einem harmlosen Foul in der 79. Spielminute mit gelb/rot vom Platz gestellt.

Spielerisch und kämpferisch wussten hingegen die Gerderather zu überzeugen, die durch Sven Jansen in der 57. Spielminute verdient in Führung gingen. Zahlreiche weitere Torchancen wurden vergeben, ehe wiederum Sven Jansen in der 76. Spielminute den verdienten Sieg perfekt machte.

Gerderath trifft somit am kommenden Mittwoch um 19 Uhr im letzten Viertelfinale auf Germania Teveren.

Hut ab vor der tollen Leistung des Bezirksligisten aus Kückhoven, der am Sonntag beinahe für noch größere Überraschung gesorgt hätte. Trainer Hermann-Josef Lambertz hatte seine Truppe hervorragend auf das erste Viertelfinale gegen den Mittelrheinligisten aus Wegberg-Beeck vorbereitet. Lauf- und kampfstark präsentierte sich die Mannschaft gegen den vermeintlichen Übergegner und Endspielaspiranten. Wegberg-Beeck war in Halbzeit eins optisch klar überlegen und konnte einige Torchancen für sich verbuchen.

Die 33. Minute ließ die gut 400 Zuschauer dann jubeln, denn Kückhovens Dennis Puhl nahm sich von halbrechts ein Herz und sein satter Schuss landete zur nicht unverdienten Führung im linken Winkel. In Durchgang zwei kehrte Wegberg/Beeck mit einer anderen Einstellung aus der Kabine zurück. Es wurde weiterhin gut kombiniert, dennoch war man am Schluss der Aktionen immer ein wenig übermotiviert.

Kückhoven setzte aus der vielbeinigen Abwehr geschickte Konter und hatte in der 63. Spielminute sogar die Chance zum 2:0. Fast im Gegenzug fiel der Ausgleich für Wegberg/Beeck. Die 86. Spielminute brachte dann die Entscheidung: Kückhovens Torwart Mirco Schopphoven zog im Luftduell gegen Martin Blaas den Kürzeren und Blaas verlängerte das Leder zum 2:1 Sieg ins Tor. Wegberg-Beeck war letztlich der verdiente Sieger im ersten Viertelfinale aufgrund der überragenden Spielanteile.

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