Rurdorfer Sommer-Cup: Gerderath schafft die Sensation

Von: hfs.
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Augen zu, und es heißt 1:0: Kevin Rapp (3.v.r.) trifft punktgenau den Ball, erzielt per Kopfball das 1:0 für Teveren. Dennis Kaumanns und Sven Jansen (r.) kommen zu spät. Foto: hfs.

Rurdorf. Sparta Gerderath, Bezirksligist aus dem Fußballkreis Heinsberg, schaffte im vierten Viertelfinale um den Rurdorfer Sommer-Cup die Sensation. Gegen die als haushohe Favoriten gehandelte Landesliga-Mannschaft von Germania Teveren landete man einen verdienten 3:2 (1:2)-Sieg.

Entsprechend erfreute zeigte sich anschließend Trainer Bernd Nief. Der erlebte mit über 250 Zuschauern eine aggressiv angreifende Mannschaft von Teveren, die ihre erste Chance auch gleich nutzte. Nach einem Freistoß stieg Kevin Rapp am höchsten, köpfte unhaltbar zum 1:0 ein. Kurz danach hätte der gleiche Spieler auf 2:0 erhöhen können, doch sein satter Weitschuss strich knapp am Pfosten von Torhüter Sven Krimp vorbei.

Gerderath verstand es anschließend gut, aus einer gesicherten Abwehr schnell in die Spitzen zu spielen und hatte bereits in der 8. Spielminute die Ausgleichschance. Doch Marcel Merten scheiterte mit seinem Schuss aus kurzer Distanz an Torwart Dautzenberg. So dauerte es bis zur 18. Spielminute, ehe Martin Rachau nach schönem Zuspiel aus spitzem Winkel flach zum verdienten Ausgleich einschoss.

Teveren reagierte danach mit wütenden Angriffen, die in der 35. Spielminute belohnt wurden, als Rapp erneut mit einem wuchtigen Kopfball die 2:1-Halbzeitführung erzielte.

Nach dem Wiederanpfiff entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Beide Seiten suchten nun die Entscheidung. Wobei Gerderath den sprichwörtlichen Kampfgeist entwickelte und zumeist als Sieger aus den Zweikämpfen hervorging. Das ansonsten geordnete Angriffsspiel des Landesligisten kam nicht mehr zur Entfaltung. So war das 2:2 hochverdient. In der 56. Spielminute lief Patrick Knorn seinem Gegenspieler im Strafraum den Ball ab, schob flach zum Ausgleich ein.

Für die Spartaner war dies das Signal zum bedingungslosen Angriffsspiel, das dann auch in der 63. Minute belohnt wurde. Ein Weitschuss von David Wozniak landete zuerst an der Querlatte, beim Versuch, den abprallenden Ball zu greifen, patzte Torhüter Jochen Dautzenberg, schlug den Ball gegen den Pfosten, wo Marko Bausch lauerte. Der hatte dann keine Schwierigkeiten, das Leder zum 3:2 zu versenken.

Damit zog Gerderath ins zweite Halbfinale (19 Uhr) ein und trifft dort auf Mittelrheinligist Borussia Freialdenhoven. Der Sieger steht am Sonntag ab 16 Uhr im Finale. Gegner wird auf jeden Fall ein Mittelrheinligist sein. Denn am Donnerstagabend stehen sich der FC Wegberg/Beeck und die U-23-Mannschaft von Alemannia Aachen gegenüber.

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