„Rund um Düren”: Wer wird der Nachfolger von Rikke Dijkxhoorn?

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Bei der Premiere in Kreuzau erlebten die Zuschauer 2011 ein packendes Finale. Geschlossen erreichte das Peloton nach der Eifelschleife den Zielort. Die Entscheidung fiel erst auf den lokalen Runden. Foto: Abels

Kreuzau. Steffen Radochla ist dabei, Dirk Müller und Markus Fothen ebenfalls, und Vorjahressieger Rikke Dijkxhoorn hat sein Team sogar persönlich angemeldet. Viele Topfahrer haben bereits gemeldet, die 79. Auflage des Radsport-Klassikers „Rund um Düren” des Radsportvereins Düren kann also starten.

Am Sonntag, 22. April, ist es so weit. Start und Ziel sind erneut in Kreuzau in der Hauptstraße.

Rund 200 Teilnehmer werden in der Elite-Klasse (Start um 13 Uhr) auf die 135 Kilometer durch die Eifel gehen, bevor sie in Kreuzau einen Rundkurs abschließend fünfmal fahren. Mannschaften aus Belgien, den Niederlanden, Schweiz, Deutschland und sogar aus Litauen und Südafrika haben sich angemeldet. 27 Teams sind es zum jetzigen Zeitpunkt. Für internationales Flair und Spitzensport ist somit gesorgt. Erstmals gibt es auch wieder ein Frauenrennen, für das sich bislang 24 Teilnehmerinnen angemeldet haben.

„So eine gute Qualität haben wir hier noch nicht gehabt”, freut sich Heinz J. Stüttgen, Pressesprecher des RSV Düren, der auch wieder ein Team ins Rennen schickt. Kapitän Sven Rehbein freut sich auf „Rund um Düren”. „Für mich als Fahrer ist das ein einmaliges Erlebnis”, sagt Rehbein und meint damit Start und Ziel in Kreuzau, verbunden mit den vielen Zuschauern, die den Fahrern zujubeln. Rehbein hebt zudem die familiäre Atmosphäre in Kreuzau hervor.

Sportlich hoffen Rehbein und seine acht Mitstreiter, dass sie einen oder zwei Fahrer bis zum Ende vorne dabei haben und unter den ersten 30 platzieren können. Als aussichtsreiche Kandidaten nennt er Marsel Kropp und Benedikt Jobb. Die Favoriten sind jedoch andere. Etwa Steffen Radochla, vielfacher Etappensieger bei diversen Rennen in Europa und Deutscher Vizemeister 2010, Markus Fothen, Deutscher Meister 2002 und Sieger verschiedener Rundfahrten, Dirk Müller, Deutscher Meister 2006 und Deutscher Bergmeister 2011 oder Robert Retschke, Deutscher Bergmeister 2010.

Außerdem zählen die Organisatoren alle Fahrer des Stolberger Teams Eddy Merckx - Indeland zum Favoritenkreis.

Sportlicher Reiz

Alexander Donike, Vorsitzender des Ausrichters, hebt „Rund um Düren” als Klassiker hervor und stellt den sportlichen Reiz in den Vordergrund. „Wir haben die Eifelhöhen, wir haben Wind, und vor allem gibt es ein tolles Finale im Ort”, sagt Donike. Der Vorsitzende weist in diesem Zusammenhang auch auf die Rennen der Schüler, Jugendlichen und Junioren hin: „Wer im Radsport etwas werden will, muss bei Rennen wie Rund um Düren einmal dabei gewesen sein.”

Die Startzeiten am 22. April im Überblick: Elite: 13 Uhr, Frauen: 13.20 Uhr, Männer C-Klasse: 8.40 Uhr, Junioren: 9.05 Uhr, Jugend U 17: 13.15 Uhr, Schüler U 15: 9.30, Schüler U 13: 9.31 Uhr.
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