Rund 12.000 Bürger haben ihre Stimmzettel schon abgegeben

Von: ahw
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Jülicher Land. Bevor am Sonntag pünktlich um 8 Uhr die Wahllokale ihre Pforten öffnen, haben im Jülicher Land schon rund 12.000 Menschen bei der Bundestagswahl ihre Stimme abgegeben.

Das hat eine Umfrage bei den Wahlämtern in Jülich, Linnich, Aldenhoven, Titz und Inden ergeben.

Spitzenreiter mit einer Briefwählerquote von 22 Prozent ist Jülich, wo bereits knapp 5500 von 25.026 Wahlberechtigten die Briefwahl für ihr Votum benutzt haben. Wie Frank Muckel, stellvertretender Leiter des Wahlamtes, weiter berichtet, kümmern sich 242 Wahlhelfer darum, dass in den Wahllokalen alles klappt. Um 18 Uhr startet im Neuen Rathaus die Präsentation der Ergebnisse.

In Linnich wird dagegen auf ein „Wahlstudio” verzichtet. Laut Auskunft von Wahlamts-Mitarbeiter Markus Clemens haben bereits 1960 Briefwähler unter den 10.157 Wahlberechtigten abgestimmt. Mit 127 Wahlhelfern ist die zweitgrößte Mannschaft im Hintergrund aktiv.

2086 Briefwähler (20,7 Prozent) bei 10.087 Wahlberechtigten und 108 Wahlhelfer bilden die Eckdaten in der Gemeinde Aldenhoven, wo von 18 Uhr an die Ergebnisse im Sitzungssaal des Rathauses präsentiert werden.

Im Titzer Rathaus wurde dem Wahlamt am Freitag förmlich die Bude eingelaufen, meldete Sachbearbeiter Peter Wirtz, der die drei Wahltermine in diesem Jahr als „unmenschlich” empfindet. „Seit Februar sind wir nur noch mit Wahlen beschäftigt.”

Zunehmend schwierig habe sich die Rekrutierung von Wahlhelfern gestaltet, von denen in der Landgemeinde am Sonntag 119 im Einsatz sind. Alle Hände voll zu tun werden vor allem die beiden Briefwahlvorstände haben, denn von 6693 Wahlberechtigten haben allein 1390 bereits vorab ihre Stimme abgegeben, was einer Quote von immerhin 20,8 Prozent entspricht. Ergebnisse werden im Sitzungssaal präsentiert.

Die kreisweite Briefwahlquote von 18,7 Prozent wird auch in der Gemeinde Inden überboten, wo Heinrich Unterberger, der Stellvertreter von Bürgermeister Ulrich Schuster, am Freitag 1080 Briefwähler meldete. Zur Wahl gehen dürfen insgesamt 5506 Bürger der Gemeinde.

Dafür, dass in den Wahllokalen und bei der Auszählung der Stimmen alles klappt, sorgen 70 Wahlhelfer. Die Ergebnispräsentation im Sitzungssaal des Rathauses ist längst Standard.
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