Linnich - RP und Land stehen hinter dem Projekt IHK

RP und Land stehen hinter dem Projekt IHK

Von: Antonius Wolters
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Die jüngste Fördersumme aus einem Landesprogramm wird unter anderem für die Umgestaltung der Linnicher Rurstraße verwendet. Foto: Wolters

Linnich. Regierungspräsidentin Gisela Walsken ist zwar schon gut sechs Jahre im Amt, doch erst am Mittwoch erfolgte ihr offizieller Antrittsbesuch im Linnicher Rathaus, auch wenn sie sich privat bereits an Ort und Stelle über die Linnicher Pläne und Projekte informiert hat, wie Walsken verriet.

Sie nahm sich bei ihrer Visite viel Zeit, um sowohl mit der Stadtspitze um Bürgermeisterin Marion Schunck-Zenker und vier Fraktionsvorsitzenden als auch Vertretern der Kommunalpolitik zu sprechen.

Zudem kam die RP nicht mit leeren Händen, denn Walsken hatte einen Bewilligungsbescheid über rund 1,37 Millionen Euro mitgebracht. Damit werden die Umgestaltung der Rurstraße nebst Öffentlichkeitsarbeit und Leerstandsmanagement, ein neues Verkehrskonzept und weitere städtebauliche Planungen im Zuge des Integrierten Handlungskonzeptes (IHK) gefördert.

„Wir sehen das als ersten Schritt in einem Gesamtkonzept“, sagte die Regierungspräsidentin, die den Gesamtaufwand zur Umsetzung des IHK auf rund acht Millionen Euro bezifferte. Mit dem Bescheid werde gleichzeitig klar gemacht, „dass mein Haus und die Landesregierung hinter dem Projekt stehen“, so dass weitere Projekte im Rahmen des bis 2023 angelegten IHK mit Fördermitteln rechnen dürfen. Gisela Walskens kleiner Wink mit dem Zaunpfahl an die Stadt Linnich: „Die Planungssicherheit ist da.“

Da zudem die Integrations- und Begegnungsstätte, die ebenfalls mit Landesmitteln gefördert wird, bis zum 31. Dezember 2018 stehen muss, geben Politik und Stadtverwaltung kräftig Gas, um das mit der Umsetzung verbundene Pensum zu schaffen.

„Wir werden die Intervalle zwischen den Sitzungen verkürzen“, kündigte Bürgermeisterin Marion Schunck-Zenker an. Beigeordneter Hans-Josef Corsten berichtete, dass der Entwurf zur Umgestaltung der Rurstraße bereits am 4. Oktober in der Sitzung des Bau- und Liegenschaftsausschusses vorgelegt wird.

Die Bürgermeisterin ist froh, dass Mittel bereitstehen, um in der späteren Bauphase eine vernünftige Öffentlichkeitsarbeit auf die Beine zu stellen und die Kunden über die Erreichbarkeit von Geschäften zu informieren, denn allen Beteiligten ist klar, dass die Runderneuerung des Innenstadtbereichs nicht ohne „Schmerzen“ abgehen wird. Der „Citymanager“ soll sich neben der Öffentlichkeitsarbeit auch um die Leerstände in Linnich kümmern.

Das Ziel sei, die Innenstadt so attraktiv zu gestalten, dass sie auch wieder von den Bürgern aus den Stadtteilen besucht werden, lautet das Credo der Bürgermeisterin. So sei nach der Öffnung des neuen Edeka und des benachbarten dm-Marktes schon zu spüren, dass Leute wieder nach Linnich kommen, die vorher für ihre Einkäufe nach Hückelhoven oder Jülich gefahren seien, berichtet Marion Schunck-Zenker von einem Trend der jüngsten Vergangenheit, der ihr aufgefallen sei.

Als gewinnbringend bewertet sie zudem den persönlichen Austausch mit der RP. „Die Kommunikation funktioniert“, war die Resonanz auf den Antrittsbesuch offenbar beiderseits sehr positiv, zumal Gisela Walsken nicht alle Tage eine Bürgermeisterin besucht.

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