Rotes Kreuz trainiert mit THW und Feuerwehr

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Koslar. Helferinnen und Helfer der Deutschen Roten Kreuz (DRK) der Einsatzeinheit Zusammenarbeit mit anderen Hilfsorganisationen haben in Koslar eine anstrengende, aber durchaus interessante und spannende Ausbildung absolviert. Jungen und Mädchen des Jugendrotkreuzes verstärkten das Team.

Außerdem durfte die Mannschaft zwei Neulinge begrüßen. Das Thema des Tages hieß „Zusammenarbeit mit anderen Hilfsorganisationen”. Hieran beteiligte sich dann auch das Technische Hilfswerk (THW) Ortsverband Jülich, die Freiwillige Feuerwehr Jülich und die Rettungshundestaffel des DRK-Kreisverbandes Städteregion Aachen. Zunächst gehörte jedoch der Fahrzeugcheck zu den vordringlichen Aufgaben.

Anschließend wurde mit zwei Kurzvorträgen die theoretische Grundlage für den Tag gelegt: THW-Zugführer Jochen Schüssler erklärte in kurzen Zügen den Aufbau des Technischen Hilfswerks, und Brandmeister René Dahmen von der Freiwilligen Feuerwehr ging auf die Bedingungen und Vorsichtsmaßnahmen, die beim Einsatz der Drehleiter für den Rettungs- und Sanitätsdienst zu beachten sind, ein. Später wurden die teilnehmenden Teams gemischt. So bestand jede Gruppe aus Helfern aller Organisationen.

Es galt, ein Gerüst so zu bauen, dass der Umgang mit Sicherungsgurten und das Abseilen geübt werden konnte. Dabei standen die Helfer des THW den Kollegen vom DRK und der Feuerwehr mit Rat und Tat zur Seite. Jeder hatte die Möglichkeit sich abzuseilen, beim Aufbau des Gerüsts zu helfen oder sich an einem Seil hochzuziehen. Dank der guten Anleitung trauten sich einige Helfer viel zu und fühlten sich trotz der Höhe von sechs Metern sicher. Das Team der Feuerwehr Jülich übte mit Helfern des Roten Kreuzes die schonende Patientenrettung über die Drehleiter.

Die Kollegen der Rettungshundestaffel stellten in einer Präsentation die Arbeit mit den Hunden vor und gaben erste Eindrücke, wie man im Einsatz aufeinander treffen könnte. Aber auch Rettungshündin „Fly” sollte zeigen, was sie kann. Sie suchte versteckte Helfer von DRK und Feuerwehr - jedes Mal mit Erfolg. Zum Abschluss trafen sich noch einmal alle Helfer, um den aktionsreichen Tag zu resümieren. Stellvertretende Zugführerin der Einsatzeinheit, Eva Mückter, erntete Lob für die Organisation des Tages. Auch der Verpflegungstrupp wurde hochgelobt für das zubereitete Mittagessen.

„Alles in allem entwickelte sich dieser Ausbildungstag zu einer runden Sache, dank der Unterstützung durch die Feuerwehr und das Technischen Hilfswerks. Mit Sicherheit können wir einen solchen Tag wiederholen, und vielleicht sieht man dann ja auch einmal die Helfer des Roten Kreuzes auf dem Hof des THW oder der Feuerwehr”, lautete das Fazit des DRK-Zugführers Karol-Jan Gollnick.
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