Rote Mützen weisen auf Schulanfänger hin

Von: mvb
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Die Erstklässler der Grundschule Inden/Altdorf präsentieren ihre roten Mützen. Dahinter von links: Verkehrswacht-Vorstand Friedhelm Meuser, Dekra-Niederlassungsleiter Rolf Reiners, die Klassenlehrerinnen Frau Dudzinski, Frau Mauermann und Frau Ritz, Schulleiter Jens Neumann und Verkehrswacht-Vorsitzender Hartmut Dreßen. Foto: Marvin Bergs

Inden/Altdorf. Anlässlich des Schulbeginns hat die Auftaktveranstaltung zur jährlichen Verkehrssicherheitsaktion „Rote Mützen“ der Verkehrswacht Jülich in der Grundschule in Inden/Altdorf stattgefunden.

Schulleiter Jens Neumann konnte den Vorsitzenden der Verkehrswacht Hartmut Dreßen und Vorstandsmitglied Friedhelm Meuser begrüßen. Außerdem anwesend war Rolf Reiners, Leiter der Dekra-Niederlassung in Aachen, die als Sponsor der Aktion auftritt.

Aus den Händen der drei Gäste nahmen die versammelten Erstklässler ihre roten Mützen entgegen, die auf dem Schulweg getragen werden sollen, um – gemäß dem Motto „Mehr Sicherheit durch Sichtbarkeit“ – besser von den Autofahrern gesehen zu werden. „ Die Verkehrswacht Jülich erwartet von allen Verkehrsteilnehmern besondere Vorsicht und Rücksicht, wenn Kinder im Straßenverkehr zu sehen sind. Das gilt besonders im Bereich von Schulen und Kindergärten“, so Hartmut Dreßen.

Bei der Aktion, die auch vom Jülicher Lionsclub Gavadiae unterstützt wird, verteilt die Verkehrswacht insgesamt etwa 750 rote Mützen an die 16 Grundschulen in Jülich, Linnich, Aldenhoven, Inden, Niederzier und Titz. Wiederholen wird sich die Kampagne, die von Seiten der Verkehrswacht durch die Spanntuch-Aktion „Brems dich – Schule hat begonnen“ begleitet wird, jedoch im nächsten Jahr nicht: „Wir stellen fest, dass die Mützen sehr schnell wieder aus dem Straßenbild verschwinden. So lohnt sich der finanzielle Aufwand leider nicht“, so Dreßen. Gleichwohl werde die Aktion nicht komplett eingestellt, sondern zunächst nur noch auf Anfrage von einzelnen Schulen oder anderen Gruppen durchgeführt.

Dreßen hofft, „dass auf diese Weise vielleicht auch bei den Eltern eine kleine Sensibilisierung dafür stattfindet, dass die Kinder die Mützen auch tatsächlich tragen sollten.“ Kritisch sieht der Vorsitzende der Verkehrswacht die Entwicklung, dass immer mehr Kinder mit dem Auto zur Schule gebracht und abgeholt werden. „Wenn Kinder sich nicht daran gewöhnen können, sich mehr und mehr selbstständig im Straßenverkehr zu bewegen, ist das für die Verkehrserziehung natürlich ein wachsendes Problem“, so Dreßen.

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