Rotary Club Jülich: Die Führung wechselt, die Aufgaben bleiben

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Dr. Christian Heine, Dr. Klaus Müller, Prof. Dr. Bernd Klosterhalfen, Dr. Dieter Scheidt. Foto: G. Hamacher

Jülich. Der Rotary Club Jülich hat einen neuen Präsidenten. Im rotarischen Rhythmus des Jahres wechselte am 1. Juli die Führung im Club. Neuer Präsident für das rotarische Jahr 2016/2017 ist nun der Pathologe Prof. Dr. med. Bernd Klosterhalfen aus Aachen. Er löste Dr. Klaus Müller aus Stetternich ab.

In einer familiären Feierstunde im Haus und Garten von Familie Müller in Stetternich fand die Übergabe der Ämter statt. Viele Rotary-Mitglieder mit ihren Familienangehörigen und auch Gäste aus der Region nahmen an der Feier teil. Das Wetter spielte gut mit, und so bekam die „Ämterübergabe“ einen sonnigen, familiären und fröhlichen Charakter.

Das Fazit im letzten Jahr unter der Präsidentschaft von Dr. Klaus Müller konnte sich sehen lassen: Etwa 40 interessante und hochkarätige Vorträge von den Mitgliedern und externen Gästen bereicherten die wöchentlichen Meetings im Laufe des Jahres. Der Club unterstützte eine Reihe von Projekten finanziell und durch tatkräftige Hilfe in Jülich, der Region und international.

Der internationale Jugendaustausch und eine große Deutschlandreise über die Ostertage mit den Austauschschülern vieler Clubs der Region markierten das wichtige Ziel Rotarys, die Jugend zu fördern. Gemeinsam mit dem RC Düren veranstaltete der Jülicher Club einen Rhetorikwettbewerb für Schülerinnen und Schüler der Gymnasien des Kreises Düren. Der finanzielle Einsatz gegen die Kinderlähmung in der Welt ebenso wie die Unterstützung der deutschen rotarischen Ärzte im Katastrophengebiet Nepal und Ghana half, Not zu lindern.

Der Jülicher Club unterstützte die Arbeit der Flüchtlingshilfen in der Region, sammelte Fahrräder, demonstrierte gegen Hass und Gewalt und Fremdenfeindlichkeit, förderte Jugendliche durch eine Berufsinformationsveranstaltung und durch Sprachkurse, stellte Deutschbücher für ausländische Eltern zur Verfügung und half nachhaltig auf den Philippinen im Kinderdorf Mariphil, indem der Club einen kleinen Reisebus für die Arbeit vor Ort zur Verfügung stellte.

In einer großen Aktion um die Adventszeit mit dem Logo „Ein Licht für Jülich“ sammelten die Rotarierinnen und Rotarier auf den Straßen Jülichs eine stattliche Summe für die „Kleinen Hände“ und das „Café Gemeinsam“. Das Jahresmotto von Rotary International: „Be a gift to the world“ wurde auch im Jülicher Club mit Leben erfüllt.

Nach den notwendigen kurzen Ansprachen bei der Ämterübergabe wurde dem neuen Präsidenten, Prof. Dr. med. Bernd Klosterhalfen für das nächste rotarische Jahr die Präsidentenkette überreicht. Es bleibt viel zu tun im Sinne des rotarischen Gedankens: „Service above self“.

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