„Roll on Jülich“: Jeder zurückgelegte Kilometer tut Gutes

Von: Kr.
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Jülich Spendenlauf
Sie freuen sich auf das kommende Event: Michael Lingnau, Rolf Zick, Sabine und Michael Meyen, Elvira und Robert Musiol und Klaus Nürnberg. Foto: Król

Jülich. „Roll on Jülich“ heißt es am 4. und 5. September 2015, wenn der SC Jülich 1910/97 zur 1. Großen 24 Stunden Rad Trophy rund ums und im Karl Knipprath Stadion einlädt. Bereits im vergangenen Jahr hatte der Verein für einen guten Zweck Fußball gespielt und Höhepunkt sollte eine Schlagernacht werden.

 Buchstäblich wurde sie aber vom Regen weggeschwemmt. Doch nun steigt der Fußballklub aufs Rad und mit ihm hoffentlich zahlreiche andere Sportfreunde- und freundinnen. Dabei hoffen die Organisatoren, allen voran Sabine und Michael Meyen sowie der 1. Vorsitzende Michael Lingnau, auf gutes Wetter. Viel Vorarbeit und Organisation haben vor allem die Eheleute Meyen geleistet, gibt es doch eine Unmenge zu beachten. Es soll schließlich auch nachts gefahren werden, da muss die Strecke ausgeleuchtet sein.

Sicherheitsgitter für die Fußgänger müssen errichtet werden und eine Zeitnehmerfirma musste gefunden werden. Auch für das leibliche Wohl muss gesorgt sein. Für Radler, die tatsächlich 24 Stunden fahren wollen, müssen Ruhezonen her, sanitäre Anlagen werden gebraucht und auch ein Rahmenprogramm für die kleinen und großen Gäste musste organisiert werden. Für all dies ist gesorgt. Die Planungen sind soweit abgeschlossen und mit Spannung warten alle Beteiligten nun auf den Startschuss zu dieser großen Veranstaltung. Ihr Prinzip ist ganz einfach und ähnlich dem des Sponsored Walk. Jeder kann kommen und gehen und sich ins sportliche Geschehen nach entsprechender Anmeldung einschalten, wie es seine Lust, Laune und Kondition erlaubt.

Die Teilnehmer lassen sich ihre zurück gelegten Kilometer rund um das Karl Knipprath Stadion von Freunden, Bekannten, Arbeitskollegen, Großeltern, Eltern, dem Chef oder wer auch immer bezahlen. Allerdings fällt auch eine Stargebühr von 7,50 Euro für Kinder und Jugendliche über 6 Jahren und 10 Euro für alle Teilnehmer ab 18 Jahren an. Ja, manche haben schon kundgetan, dass sie ihre eigene Leistung sponsern wollen und auch das ist möglich. Jede Runde ums Stadion beträgt knapp über zwei Kilometer, doch abgerechnet wird die Kilometerleistung mit je 50 Cent. Start und Ziel ist jeweils das Pfadfinderheim von dort geht es Richtung Schwimmbad, entlang der Sportstätten, dem JuFa und am Stadion vorbei wieder zurück zu den Pfadfindern.

Dabei kommt es nicht auf Schnelligkeit an, ein gemächliches Tempo wird vor allem aus Sicherheitsgründen gewünscht. Es besteht Helmpflicht, das Fahrrad muss verkehrssicher sein und die Organisatoren weisen darauf hin, dass die Strecke nicht für Rennräder geeignet ist. Am Freitag, den 4.9. um 12. 00 wird mit der Startnummervergabe begonnen.

Ab 16.30 Uhr beginnt das Warm-up und ab 17.00 Uhr werden die Kilometer gezählt. Etliche Teilnehmer haben sich bereits angemeldet und vier von ihnen wollen auch versuchen, die 24 Stunden voll zu machen. Während sich die Sportler abstrampeln, gibt es im Stadion selbst ein buntes Unterhaltungsprogramm. Unter anderem hat „Freddy the Piper“, Weltmeister im Dudelsackschnellspielen sein Kommen zugesagt. Er möchte dann auch einen neuen persönlichen Rekord aufstellen. Kommen wird auch Sabine Kraft, Geschäftsführerin des Bundesverbandes Kinderhospiz. Sie hat die Schirmherrschaft übernommen und will noch den einen oder anderen Überraschungsgast mitbringen. Für diesen Bundesverband war Michael Meyen auch schon einmal mit dem Rad quer durch Deutschland unterwegs, um Spenden zu sammeln. Für diesen Verband wird auch die Charity Rad Trophy durchgeführt sowie für die Kindertagesstätte „Steppke“ in Hasselsweiler und dem Verein „Pänz mit Hätz“.

Im Vorfeld zu dieser Veranstaltung bedankte sich der Vorsitzende Lingnau bei seinen Vorstandskollegen und den Vereinsmitgliedern aber auch den umliegenden Vereinen, denn an diesen beiden Tagen können ihre Sportstätten nicht mit dem Auto angefahren erden. Sie zeigten dafür vollstes Verständnis. Sein besonderer Dank galt Rolf Zick und seiner Versicherungsagentur, die als Hauptsponsor auftraten. Zick weiß aus persönlicher Betroffenheit, wie wichtig Hilfe gerade für Menschen mit Handicap ist. Eins wissen die zehner allerdings auch schon heute. Dies wird keine einmalige Sache sondern die Charité ist schon sicher.

Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es unter http://www.rollonjuelich.de.

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