Rödinger Schützen: Acht Bewerber legen Gewehr an

Von: ptj
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Kommandant Peter Marx (Bildmitte) wurde durch Bezirksbundesmeister Christian Klems (2.v.l.) mit dem Hohen Bruderschaftsorden ausgezeichnet. Als Dritter von links ist Brudermeister Gebhard Gerken zu sehen, Renate Hirsch ist seine Stellvertreterin. Foto: Jagodzinska

Rödingen. Manfred Abels heißt der neue König der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Rödingen, der am 17. Juli gekrönt wird. Er besiegte Mitbewerber Hans Hompesch beim Majestätenschießen im Rahmen des Familientages. Prinz ist Christian Gerken, Schülerprinzessin Charlotte Hangl.

Wie Brudermeister Gebhard Gerken bei der zweiten Jahreshauptversammlung erfreut betonte, waren schon lange nicht mehr so viele Anwärter angetreten. Aus acht Bewerbern gingen drei Majestäten hervor. Das gelungene Familienfest „artete mit einem Umzug durch Klein Jülich in ein kleines Schützenfest aus“.

Höhepunkt der Versammlung waren die Ehrungen und Beförderungen. Zur Verleihung des Hohen Bruderschaftsordens an Peter Marx war eigens Bezirksbundesmeister Christian Klems angereist. Dieser betonte die Verleihung des Ordens „nur an besondere Menschen, die der Bruderschaft einen Stempel aufdrücken“. Kommandant Marx, 1970 als 18-Jähriger eingetreten, trage „den grünen Rock mit Stolz“. Er sei ferner „ein gradliniger Mensch, mit dem man gut streiten kann, wenn es um die Sache geht“. Interessant zu wissen ist, dass der Hohe Bruderschaftsorden als Steckorden auf der linken Brustseite getragen wird, und zwar direkt über dem Silbernen Verdienstkreuz. Gerken verlieh dem amtierenden König Marcel Dohle das Ärmelband.

Hans Hompesch wurde zum Oberst befördert, Michael Niehsen und Leo Wolff zum Hauptmann, Simon Gerken zum Leutnant. In Abwesenheit wurden Karl Remus und Norbert Maaßen zum Oberst erhoben. Ebenfalls in Abwesenheit wurde Günter Weber der Goldene Jugendorden zugesprochen. Die Jahresnadel im Luftgewehrschießen empfing Renate Hirsch, das Leistungsabzeichen in Bronze Leo Wolff. In einer außerordentlichen Jahreshauptversammlung im Februar hatten die Sebastianus-Schützen eine „zukunftsweisende“ Satzungsänderung vorgenommen, wie Klems betonte. Sie nennen sich nicht mehr „Vereinigung christlicher Männer und Frauen“, sondern „Vereinigung von Männern und Frauen, die sich mit der Aufnahme in die Bruderschaft zur Einhaltung christlicher Werte verpflichten“. Seit vielen Jahren nahmen die Sebastianus-Schützen erstmalig wieder an Wettbewerben im Kleinkaliberschießen teil.

Das zahlte sich bei der Bezirksmeisterschaft der Kleinkaliber-Schützen im März und den Diözesanmeisterschaften in Aachen im April direkt in guten Platzierungen einzelner Schützen aus. Die erste Freihand-Mannschaft hat sich in der Diözesanklasse gehalten. Die zweite, ebenfalls Freihand, stieg allerdings in die 3. Bezirksklasse ab. Die fünfte, aufgelegt, stieg in die 1. Bezirksklasse auf. Die sechste, aufgelegt, belegt den sechsten Platz in der 3. Bezirksklasse. Nun schaut die Bruderschaft mit Spannung und Vorfreude auf ihr Schützenfest vom 17. bis 20. Juli. Wie berichtet, krönt der Auftritt der Kölner Kölschrock-Band „Kasalla“ als „echter Knaller“ den Samstagabend.

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