Ringen: Ungefährdeter Heimsieg krönt eine gute Saison

Von: hfs.
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Aldenhoven. Mit einem tollen Heimsieg krönten die TuS-Ringer aus Aldenhoven ihre gute Saison. Mit einem 26:12 wurde die RG Hürth Rheinbach auf den Heimweg geschickt. Es war eine lange Saison in der Verbandsliga für die Ringer aus Aldenhoven.

„Der Verschleiß an Athleten war immer wieder spürbar“, meinte Trainer Mohamed Zeggai, der am heutigen Freitagabend mit all seinen Athleten den guten Saisonabschluss feiern wird.Beim letzten Heimkampf wurden alle Reserven noch einmal mobilisiert. Der Gegner aus Hürth war als Tabellenvierter angereist. Die Aldenhovener Ringer hielten den 5. Tabellenplatz im ersten Verbandsligajahr. Viele Fans wollten sich den letzten Heimkampf der Saison nicht entgehen lassen, und alle sollten belohnt werden. In der 57-Kilogramm-Klasse konnte Zeggai wieder auf Yakup Ali Avci zurückgreifen, der nach seiner Verletzung wieder voll einsatzfähig war.

Der TuS-Athlet kämpfte geschickt und ließ den Gegner anfangs arbeiten. Der Hürther schien Überhand zu gewinnen, aber nur augenscheinlich. Avci zog einen Kopfzug und wurde mit vier Punkten belohnt. Nach dem Wurf fixierte er seinen Gegner und belohnte sich mit einem Schultersieg. In der 130-Kilogramm-Klasse musste Thomas Ritz für den an der Nase operierten Nima Saoudi eingesetzt werden, aber er schenkte verletzungsbedingt die Punkte ab. Hüseyin Cakit in der 61-Kilogramm-Klasse schuldete dem Team noch einen starken Kampf, nach einigen „Stolpersteinen“ in den letzten Wochen. Er hielt sein Versprechen. Punkt für Punkt fertigte er seinen Gegner ab und schulterte ihn unter dem tosenden Applaus der Zuschauer. Michael Karduck in der 98-Kilogramm-Klasse wurde kampflos zum Sieger erklärt, da der Gast diese Klasse nicht besetzt hatte.

Den stärksten Kampf lieferte der TuS-Jugendliche Milad Ziaye ab, der in der Klasse bis 66 Kilogramm eingesetzt wurde. Er musste gegen den amtierenden Deutschen Jugendmeister ran. Milad startete für die Mannschaft in der seiner ungeliebten Stilart Griechisch-Römisch. Es sah alles danach aus, dass es eine klare Sache für den Deutschen Meister im Hürther Team werden würde. Der führte schnell mit 14:0, es fehlt nur noch ein Zähler zur technischen Überlegenheit. Doch so schnell wollte sich der Aldenhovener Ringer nicht geschlagen geben, er fand schließlich das richtige Konzept und holt noch vor der Pause die ersten zwei Punkte. Nach der Pause schlüpfte Ziaye immer wieder unter die Arme seines Gegners, packte immer an die dessen Hüfte und brachte seinen Kontrahenten immer wieder zu Fall. Die Stimmung im Hexenkessel kocht hoch, der Aldenhovener drehte noch den Kampf, nach sechs Minuten hieß es 28:21 für ihn. Beide Ringer schenkten sich nichts. Die Zuschauer waren begeistert. „Das war Ringen vom Feinsten“, urteilte Zeggai.

So stand es vor Pause 12:8 für den Gastgeber. Es sah alles nach einem Sieg für den TuS aus, denn in der aktuellen Saison kamen bisher die starken Gewichtsklassen des TuS erst nach der Pause.

Nach einem Einlagekampf – TuS-Nachwuchstalent Yasa Eyrice trat gegen einen Nachwuchsringer aus Hürth an, den er mit technischer Überlegenheit besiegte – ging Trainer Mohamed Zeggai in der 86-Kilogramm-Klasse auf die Matte. Er hatte einen starken Gegner, den er aber jederzeit im Griff hatte und nach Punkten besiegte. In der Klasse bis 70 Kilogramm konnte Yousef Ghayoumi seinen Jungen Gegner nach einigen schönen Aktionen auf die Schultern legen. Der Hürther Ringer hatte hier keine Chance.

Pascal Uhl in der 75-Kilogramm-Klasse musste Vadim Dubowik ersetzen, der am rechten Ohr operiert wurde. Man spürte, dass die komplette Mannschaft hinter Pascal stand. Uhl kämpfte verbissen und ließ seinen acht Kilogramm schwereren Gegner nicht zur Entfaltung kommen. Nachdem er seinem Gegner einen Armhüftzug „verpasst“ hatte, konnte der sich in allerletzter Sekunde der Schulterniederlage entziehen und konterte direkt, rang Uhl mit einem „Kopfzug“ nieder. Nach diesem Schultersieg stand es 18:12 für Aldenhoven, ehe Anouar Bourouhiya mit einem Erfolg in der 80-Kilogramm-Klasse – Sieg nach technischer Überlegenheit – und Niklas Basner – sein Gegenüber gab auf – den 26:12-Gesamterfolg im letzten Kampf der Saison perfekt machten.

Damit schließen die Aldenhovener Ringer ihr erstes Jahr in der Verbandsliga mit Platz 5 in der Tabelle ab, was heute Abend sicherlich zu einer gelungenen Saisonabschlussfete führen wird.

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