Tetz - Rheinische Größen und schwungvolle eigene Kräfte auf Tetzer Sitzung

Rheinische Größen und schwungvolle eigene Kräfte auf Tetzer Sitzung

Von: Kr
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Stolz ist die KG „Fidele Brüder“ Tetz mit Recht auf ihre Garde, die auch in diesem Jahr die Sitzung bereicherte. Foto: Kròl

Tetz. Kurz und heftig verspricht die Karnevalssession zu werden, und dies wurde auch bei der großen Kostümsitzung der KG „Fidele Brüder“ Tetz deutlich. In die Jahre gekommen ist zwar schon die Rur-auenhalle in Tetz, doch mit viel Liebe und Mühe hatte die KG den Saal ausgestaltet, der ganz in den KG-Farben Blau-Gold gehalten war.

Auch die zahlreichen Närrinnen und Narren im ausverkauften Saal trugen mit ihren bunten Kostümen dazu bei, das Erscheinungsbild zu heben. Sie hatten außerdem beste Feierlaune mitgebracht, und so ging gleich von Beginn an, die Post richtig ab.

Prächtigen Einzug hielt der Elferrat gemeinsam mit der „Bürgergarde Blau-Gold“ Köln. Sie hatten alles aufgeboten, was sie zu bieten haben, ein großes Musikcorps, ein Tanzcorps, und natürlich hatten sie auch ihr Tanzmariechen mit Tanzoffizier mit gebracht. Außerdem stattete im weiteren Verlauf der Sitzung das Tanzkorps „Fidele Sandhasen“ Oberlahr den Tetzern einen Besuch ab und begeisterte mit einer atemberaubenden Darbietung.

Tänzerische Talente hat aber auch die KG in ihren eigenen Reihen. Da waren zunächst einmal die beiden Solomariechen Larissa Schröder und Michelle Hosek, die mit ihren Tänzen das Publikum begeisterten. Mit der ersten Rakete des Abends wurde die große Garde der KG gefeiert, und nicht minder gut kam die Showtanzgruppe an. Sie hatte sich in diesem Jahr von Melodien aus dem Musical „Elisabeth“ inspirieren lassen.

Was wäre eine Tetzer Sitzung ohne die „Rurhöpper“?! Das Männerballett ist stets eine feste Bank und hatte sich in diesem Jahr in Toreros und feurige Flamencotänzerinnen verwandelt. In dieser tollen Kostümierung und mit rassigen spanischen Melodien brachten sie den Saal zum Kochen.

Es war wieder eine gelungene Mischung aus Musik, Tanz und Büttenreden, die die KG ihren zahlreichen Gästen zu bieten hatte und die von einem bestens aufgelegten Präsidenten Willi Sommer moderiert wurde. Er hatte auch allen Grund zur guten Laune, saß er doch nun schon zum 30. Mal dieser Sitzung vor. „Irgendwann“, so kündigte er unter anderem an, hatte er sich vorgenommen die Band „Cat Ballou“ auf die Tetzer Bühne zu holen.

„Irgendwann“ war eben auch der Titel, mit dem sie im vergangenen Jahr in Köln und Umgebung für Furore sorgten. Irgendwann war jetzt, um mit ihrem neuen Song „Immer, immer, wieder“ und vielen anderen Stimmung in den Saal zu bringen. Sie wurden übrigens von einem Kamerateam des WDR begleitet. Kölsche Tön und super Stimmung steuerte auch die Micky Brühl Band bei und „Blom un Blömcher“, die wohl bekanntesten Parodisten des Kölner Karnevals wussten wieder mit Musik und Gesang zu begeistern.

„De Tuppes vom Land“ alias Jörg Runge hatte in seinen Reimen all die Unsitten, die die moderne Zeit oft mit sich bringt, aufs Korn genommen. Achnes Kasulke alias Annette Esser, wurde ihrem Ruf als brillante Büttenrednerin wieder voll und ganz gerecht und startete einen massiven Angriff auf die Lachmuskeln ihres Publikums.

Ausführlich aus ihrem Rentnerleben berichteten Willi (Naumann) und Ernst (Schneider) und hatten damit die Lacher auf ihrer Seite. Zum guten Schluss und krönenden Finale waren Gäste aus Düsseldorf angereist. Die Swinging Fanfare machten ihrem Namen alle Ehre und setzten mit ihrer fetzigen Musik einen gelungen Schlusspunkt.

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