Aldenhoven - Rheinbraunchor hatte „unbegreiflich schöne Stunden“

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Rheinbraunchor hatte „unbegreiflich schöne Stunden“

Von: zts
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Zum letzten Male ließen die Sänger des RWE-/Rheinbraunchores beim „Abgesang“ im Bergbaumuseum Aldenhoven unter der Leitung von Karl Wollseifen ihre Chorstimmen erklingen. Foto: Luzi Zantis

Aldenhoven. Ehe man letztlich für immer auseinander geht, hatten sich die Sänger des RWE-/Rheinbraun-Chores noch einmal im Bergbau-Museum Aldenhoven mit den Ehefrauen zum Abschiedsabend zusammengefunden.

Dabei hat die Chorgemeinschaft unter der Leitung von Karl Wollseifen ein Potpourri der beliebten Volkslieder aufklingen lassen, und abermals waren es vor allem die Erinnerungen, mit denen die Sänger auf viele Höhepunkte in den Jahren der Chortätigkeit zurückblickten.

Dazu gehörten im breit gestreuten Repertoire des Männerchores große Konzerte und viele Chorpräsentationen sowohl in der heimatlichen Umgebung des Reviers als auch im gesamten Aachener Raum oder im Umkreis der Städte Düren und Jülich.

Gesangskultur endet

Nicht zu vergessen sind natürlich die vielen Chorfahrten im In- und Ausland mit erlebnisreichen Impressionen. „Wir treffen uns heute nun endgültig zum letzten Male“, konstatierte Vorsitzender Alfred Turbanski in seiner Begrüßung. „Mit uns geht eine Gesangskultur zu Ende, die besonders auf das bergmännische Berufsbild und auf die Pflege des deutschen Liedgutes ausgerichtet war. Es waren im Rückblick fast unbegreiflich schöne Stunden, die wir aufbauend auf die Gründerzeit vor 94 Jahren in den letzten Jahrzehnten gemeinsam erleben durften.“

Mit dem Dank an die Sänger verband der seit zwölf Jahren amtierende Vorsitzende auch eine besondere Anerkennung für seine Kollegen im Vorstand. „Gerade in den letzten Jahren der sich abzeichnenden Auflösung des Chores habe ich von den Kollegen in der Chorführung eine große Unterstützung erfahren dürfen.“

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