Inden - Rentner-Gang rückt Wildwuchs zu Leibe

Rentner-Gang rückt Wildwuchs zu Leibe

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Die „Schlappe Kette“-Truppe im Einsatz: Von links nach rechts Hans Bongartz, Willi Fladt, Manfred Wolff, Matthias Gasper, Günter Bergs, Ludwig Schmitz und Hans Langels. Foto: Matthias Hahn

Inden. Die „Schlappe Kette“ Schophoven rückte mit großem Gerät an. Dem Unkraut im Schophovener Kreisel ging es an den Kragen. Der Fahrrad- und Freizeit Klub „Schlappe-Kette“ Schophoven, der aus Ruheständlern und Rentnern besteht, fährt Mittwochsnachmittag nicht nur Fahrrad um anschließend gemütlich zusammenzusitzen, sondern er kümmert sich auch um die Belange der Ortschaft Schophoven.

Diesmal ging es dem Kreisverkehr vor dem Ort an den Kragen. Man konnte und wollte diesen unhaltbaren Zustand von Schophovens Visitenkarte nicht mehr länger ertragen. Der Schophovener Kreisel, aus Richtung Merken kommend gleich zu Beginn des Ortes, befand sich in einem desolaten Zustand. Das Unkraut hatte mittlerweile die Oberhand über die restliche Bepflanzung erreicht. „Schlappe Kette“-Chef Hans Bongartz fand bei seinen Mitstreitern sofort Gehör, als er vorschlug den Kreisel von Unkraut zu befreien und wieder in einen Zustand zu bringen, wie es sich für Schophoven gehört.

„Schlappe Kette“-Sprecher Ludwig Schmitz entschuldigte sich bei Ortsvorsteher Hahn, dass nicht alle Mitglieder an der Aktion teilnehmen konnten, weil einige in Urlaub oder durch Krankheit verhindert waren. Aber auch das Rumpfteam bestehend aus Hans Langels, Matthias Gasper, Hans Bongartz, Günter Bergs, Manfred Wolff, Willi Fladt und Ludwig Schmitz ging mit Euphorie und Begeisterung an die schwierige Aufgabe, den Kreisel zu säubern.

Hans Langels stellte seinen Traktor zur Verfügung, um dem Berg von Unkraut überhaupt Herr zu werden. Ein ganzer Anhänger Unkraut hatte sich angesammelt. Ortsvorsteher Hahn hat sich bedankt bei der Reinigungskolonne der „Schlappen Kette“ für die geleistete Arbeit und hat die fleißigen Helfer dann posthum mit Getränken und Brötchen versorgt.

Die vorbeifahrenden Autofahrer waren ganz erstaunt, weil Zivilisten ohne Warnwesten so eine Arbeit übernahmen, hielten teilweise an und waren angenehm überrascht und bedankten sich bei den „Schlappe Kettlern“ für dieses Engagement. Sprecher Schmitz meinte nach der gelungenen Aktion: „Der Kreisel ist der erste Eindruck von Schophoven und demnächst das Eingangstor zum Indeschen Ozean, daher soll er sich immer in einem tadellosen und vorzeigbaren Zustand befinden.“

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