Jülich - Remis ohne echten „Nährwert“ im Abstiegskampf

Remis ohne echten „Nährwert“ im Abstiegskampf

Von: hfs.
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Barmens Sven Weber (l.), Torschütze zum 1:1 Ausgleich, im Zweikampf mit Ederens Muhammed Türkmen. Foto: Kròl

Jülich. Tabellenmäßig diente die Punkteteilung beim 1:1 zwischen Salingia Barmen und dem Gast vom SC Ederen keinem. Denn beide Vereine bleiben im Keller, Schlusslicht Barmen mit zehn Zähler, Vorletzter der SCE, der es auf elf Punkte bringt.

Dass das Remis verdient war, stellten beide Trainer nach dem Abpfiff nicht in Frage. „Auf beiden Seiten stimmte die Einstellung. Alle Spieler haben gekämpft, haben sich reingekniet, die Partie war kampforientiert, aber zerfahren.“

Was Barmens Trainer Herbert Smolarski äußerte, bestätigte sein Gegenüber Georg Rothkranz uneingeschränkt. „Es war ein super Derby, das bis zum Schluss spannend blieb“, meinte der SC-Coach, der gerne drei Punkte mitgenommen hätte. „Natürlich ist es ärgerlich, wenn der Ausgleich in der Nachspielzeit fällt. Aber er war verdient“, stellte Rothkranz fest. Und lobte insbesondere seinen Stürmer Jens Engert. Der nicht nur das 1:0 erzielte, sondern für ihn auch bester Akteur auf dem Platz war.

„Er ist seit drei Wochen wieder dabei, arbeitet sich nach seiner Verletzung wieder heran“, meinte er, stellte aber auch mit Genugtuung fest, dass Antonio Sindaco wieder ins Team rückte. Der konnte kräftemäßig zwar nur 60 Minuten spielen. „Aber man hat unserem Spiel angemerkt, dass er wieder dabei ist“, lobte Georg Rothkranz.

Für Barmens Coach Herbert Smolarski war insbesondere Ederens Keeper Peter Weber derjenige, der die Gäste im Spiel hielt. „Im zweiten Spielabschnitt hat er zweimal überragend reagiert, sonst wäre der Ausgleich schon viel früher gefallen“, konstatiert Smolarski. Obwohl auch er gesehen hatte, dass Jens Engert in der 76. Spielminute das 2:0 auf dem Fuß hatte. „Aber da hat unser Keeper Alexander Siep sein Können gezeigt.“

So blieb es denn beim Remis. Für beide Mannschaften stehen die kommenden 90 Minuten jedenfalls wieder im Mittelpunkt. Ederen tritt am Mittwoch (19.30 Uhr) zum Heimspiel gegen Hambach an, die Salingia muss dann am Samstag beim kleinen HSV in Hambach auflaufen.

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