Reminiszenz an rockige KuBa-Zeiten

Von: mio
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„Kurzurlaub“ hatte in der KuBa-Kneipe den ersten offiziellen Auftritt mit ihrem neuen Schlagzeuger Jan Heinrichs. Foto: Otto

Jülich. Ordentlich Rhythmus und gute Stimmung brachten die drei Bands „Kurzurlaub“, „Suburbian Rex“ und „Car Stay Home“ während eines Konzertabends in die Kneipe des Jülicher KuBa (Kulturbahnhof).

Eröffnet wurde die Veranstaltung von „Car Stay Home“. Die Band, bestehend aus Stephan Wirtz (Gitarre und Gesang), Stefan Konopka (E-Gitarre und Hintergrundgesang), Tommy Orbin (Schlagzeug) und Christoph Jansen (Bass und Hintergrundgesang), legte ein Gewand aus Punkrock und Postcore über die Kneipe. Titel wie der „Car Stay Home“-Klassiker „Water Falls“ wurden von dem Publikum freudig aufgenommen und mit Applaus honoriert. Auch drei Songs der neuen EP „Release The Dogs, I´m Coming Home“ fanden bei den Hörern des Abends Anklang. Darunter auch „Battleship“, in dem es laut Stephan Wirtz um eine „neu auferstandene Freundschaft“ geht. Denn: Nach einer siebenjährigen Pause haben sich die Musiker wieder zusammengefunden und sind nun seit Ende des Jahres 2015 wieder auf den Bühnen der Region zu finden. „Wir spielen heute in einer tollen Lokation und die Leute haben Spaß“, sagte der Musiker Wirtz zu dem ersten Auftritt der Gruppe im KuBa.

Mit dem Sänger und Gitarristen Anton Fatjanov, Julian Heck (Schlagzeug und Hintergrundgesang) und Ivo Althaus (Bass, Gitarre und Hintergrundgesang) betrat, vor bereits gut angeheiztem Publikum, „Suburbian Rex“ die Bühne. Immer wieder von Jubelrufen durchbrochen, präsentierten sie unter anderem „Thrown Another Pair of Dice“ – ein Lied über das Spiel des Schicksals. Auch „Last Gang in Town“ war an diesem Abend im Programm vertreten. „Wir vermissen die alte Zeit in Jülich, wo noch jede Woche die Hütte brannte“, sagte Student Ivo Althaus zu dem Inhalt des Stücks und führte zu dem Musikstil der Band fort: „Das Ganze geht in Richtung Alternative Rock mit neuem Suburbian Sound.“

„Es ist toll, dass unsere Kinder die Rock-Fahne hochhalten. Schön zu hören“, sagte „Band-Papa“ Bruno Althaus zu der Darbietung der Musiker. Nach einigen Zugaben und freudigen Zurufen verließ „Suburbian Rex“ die Bühne und der Headliner des Events gab seine Musik zum Besten.

Die letzte Band des Abends, „Kurzurlaub“, spielt deutschsprachigen „Indie/Rock/Pop“. „Unsere Songs handeln von persönlichen Erfahrungen und von Liebe bis Hass ist alles dabei“, sagte Jannik Binsfeld (Gitarre und Gesang), der zusammen mit Jan Heinrichs (Schlagzeug) und Nico Mogga (Bass und Gesang) das „Kurzurlaub“-Trio bildet. Jan Heinrichs ist erst seit Anfang des Jahres mit dabei und stand an diesem Abend vor seinem ersten offiziellen Auftritt mit „Kurzurlaub“. „Jan ist ein cooler Typ, der unseren Humor hat. Der Jan der macht das“, sagte Nico Mogga über seinem neuen Bandkollegen. Mit dem authentischen Sound von „Kurzurlaub“ und guter Stimmung in der KuBa-Kneipe performte die Gruppe ihre tiefgründigen Songs. Darunter auch „Ich sein“ und „Viel Erfolg“. Schließlich endete der „Kurzurlaub“ im KuBa nach einigen Zugaben der Gruppe mit ordentlich Applaus.

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