Release-Party zum Jülichsampler: Elektro, Metal, Pop und Punk

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Jülich. Die nächste Release-Party zum 8. Jülichsampler steigt am 20. und 21. Dezember im Kulturbahnhof. Zwischen historischer Festungsstadt und moderner Forschungsstadt fehlt dem Jülicher Logo etwas durchaus Bedeutendes: Jülich ist eine „Rockcity“. Die hiesige Rock- und Popmusikszene tritt dazu im Dezember wieder den Beweis an. 29 Bands sind dann mit jeweils einem Titel auf dem 8. Jülichsampler versammelt.

Die Veröffentlichung der Doppel-CD wird als „Release-Party“ am 20. und 21. Dezember entsprechend gefeiert. Fast alle Bands treten live auf und lassen den Jülicher Kulturbahnhof zwei Tage lang beben.

Was mit zwei Kollektionen einheimischer Produktionen Anfang der 80er Jahre durch Kalle Hommelsheim und Winnes Rademächers begann, führten Markus Uhlenbruck und Cornel Cremer von Not-in-Tune Records 1998 mit dem dritten Jülichsampler weiter. Seitdem ist alle drei Jahre ein neues Werk erschienen, wie immer mit dem Cover-Artwork von Kalle Hommelsheim, der das Duo Uhlenbruck/Cremer von Anfang an mit Rat und Tat unterstützt hat.

Das erste Release-Konzert fand zu einer Zeit, als „laute“ Konzerte im KuBa verboten waren, noch als Playback-Veranstaltung statt, zu dem alle zwölf Bands, darunter The Socks, D-Sailors und A-Scrum, nur mimten. Während diese erste Not-in-Tune-Produktion zunächst nur als Musikkassette herauskam, erschien 2007 der sechste Sampler als Doppel-CD, denn 34 Bands aus dem Raum Jülich bewarben sich.

Aus dem Konzert wurde ein Mammut-Festival mit rund 150 Musikern, 34 Bands an zwei Tagen auf zwei Bühnen, 15 Stunden Rockmusik made in Jülich. „Damit hatten wir Jülich zur Rockcity gemacht“, erzählt Cornel Cremer. „Auf 1000 Einwohner kommt eine Rockband, damit lag Jülich 2007 im bundesdeutschen Ranking unter den ersten drei.“

Immer 29 Bands sind 2013 wieder an Bord, eine Zahl mit der die Produzenten nicht gerechnet hatten. „Die Musikbreite hat sich deutlich weiter entwickelt“, unterstreicht Markus Uhlenbruck zudem, „die ersten Sampler waren ziemlich punk und metal-lastig, und jetzt gibt es fast für jeden Geschmack was, Balladen und Metal, Pop und Punk, Deutsch Rock und Elektro.“

Seit Anfang ist die Formation Manticor dabei, aber auch In Circles, die Mokkafurchen, New Noise Crisis, die Baumhaus Boyz und Last Train Home geben sich die Ehre.

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