Reichlich Nachwuchs im Brückenkopf-Zoo: Kein Glück bei den Störchen

Von: -vpu-
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Im Brückenkopf-Zoo ist die Zeit des Nachwuchses angebrochen. Die ­Soay-Schafe versorgen vier Lämmer. Foto: Brückenkopf-Park/Horrig
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Daneben gibt es gleich zwei Wildschweinwürfe mit sieben Frischlingen. Foto: Brückenkopf-Park/Horrig
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Das Wildgänse-Paar schwimmt hier mit vier von sechs Küken. Foto: Brückenkopf-Park/Horrig
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Da waren‘s noch fünf Eier: Jetzt ist das Nest des Weißstorchen-Paares leer. Weil die Vögel weit über die übliche Brutzeit hinaus waren, wurden die Eier kontrolliert: Sie waren unbefruchtet. Foto: Brückenkopf-Park/Horrig

Jülich. Das Frühjahr ist im Brückenkopf-Zoo die Zeit der Jungtiere. Es gibt sie zuhauf, allerdings in einem Nest leider nicht. Für das prominente Weißstorchenpaar, das von vielen Menschen über eine Webcam beim Brüten beobachtet wurde, war die Liebesmüh‘ vergebens.

 Weil die beiden Vögel schon weit über die übliche Brutzeit von 30 Tagen hinaus waren, haben sich die Verantwortlichen des Jülicher Tierparks die Eier nun genauer angesehen und durchleuchtet. Alle fünf waren nicht befruchtet. Es gibt also in diesem Jahr keinen Storchennachwuchs am Brückenkopf.

Das Interesse an der erhofften Weißstorchen-Familie war ziemlich groß. Den Brückenkopf-Park und auch die Redaktion erreichten unmittelbar nach „Verschwinden“ der Eier einige Nachfragen.

Unterdessen haben andere tierische Eltern im Zoo reichlich zu tun. Es gibt gleich zwei Wildschwein-Würfe mit vier beziehungsweise drei Frischlingen. Fünf junge Mufflons und vier Soayschaf-Lämmer sind neben diversen Wildgans- und Entenküken zur Welt gekommen.

Hornvögel mauern sich ein

Im Moment bestehe zudem der „Verdacht“, dass auch die Hornvögel brüten, sagte Hans-Josef Bülles, Vize-Geschäftsführer des Brückenkopf-Parks, in dieser Woche. Das Brutverhalten ist ziemlich ungewöhnlich, weil sich die Henne mit dem Ei und später mit dem Küken regelrecht einmauert, um sich vor Beutegreifern zu schützen. In dieser Zeit sind Mutter und in der Regel nur ein Junges darauf angewiesen, vom Männchen durch eine kleine Öffnung mit Futter versorgt zu werden.

„Brut-Bauaktivitäten“ sind jedenfalls in der Voliere der Hornvögel zu beobachten.

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