Rattenplage rund um den Schwanenteich

Von: hfs.
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Ein kleiner Teilbereich des Schwanenteichufers ist abgesperrt. Ursache ist eine Rattenplage, die mit Giftködern bekämpft wird. Foto: hfs.

Jülich. Alle Hände voll zu tun hat im Moment der Schädlingsbekämpfer, der im Auftrag der Stadt Jülich auf Rattenjagd geht. „So eine Plage hatten wir noch nie“, sagt Swen Großmann vom Ordnungsamt. Auf Bitte des Experten hat nun der Bauhof Zaungitter in einem Teilbereich des Jülicher Schwanenteichs aufgestellt: exakt an der alten Trinkhalle.

Unzählige Gänge, viele im Boden festgestellte Laufspuren und Kotablagerungen deuten für den Schädlingsbekämpfer auf eine große Plage hin. Die habe in den letzten Tagen Überhand genommen, so dass vermehrt Giftköder in Boxen ausgelegt werden mussten. Deshalb habe man sich, so Großmann, entschieden, diesen Bereich des Ufers abzusperren.

Damit soll verhindert werden, dass zum einen Hunde mit den Ködern in Kontakt treten können, zum anderen natürlich Kinder, die immer wieder den Randbereich des Schwanenteich aufsuchen. Sie sollen zudem nicht durch den Anblick toter Ratten erschreckt werden.

Die Ursache der Plage ist unklar. Man könne nur spekulieren, sagt Großmann. „Vielleicht hat sich durch die milden Temperaturen die Population der Tiere erhöht. Auf jeden Fall mussten wir handeln“, bekräftigt der stellvertretende Leiter des Ordungsamtes.

Passanten auf der Großen Rur­straße und auch auf der Bahnhofstraße erleben zurzeit in den Abendstunden häufiger, dass Ratten „unterwegs“ sind, das gilt auch für Kunden der Sparkasse. Das Geldinstitut traf bereits Vorsorge, ließ entlang seines Gebäudes zahlreiche Giftköder mit entsprechendem Hinweis auslegen.

Ob dies allerdings auch im Auftrage der Stadt geschah, konnte Großmann auf Anfrage nicht beantworten. „Auf jeden Fall bleiben die Gitter so lange stehen, bis wir die Plage im Griff haben“, betont Großmann.

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