Rathaus Aldenhoven: Schimmelpilz, Asbest und Schwermetall

Von: gep
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Aldenhoven. Das Schadenskataster für das marode Aldenhovener Rathaus liegt vor: Wie Bürgermeister Lothar Tertel auf der Sitzung des Gemeinderates ausführte, ist neben dem chronischen Schimmelpilz-Befall die Schwermetall-Belastung das größte Problem.

Betroffen sind alle: Beschäftigte, Besucher und auch die Kommunalpoltiker, die ihre Fraktionsräume im dauerfeuchten Keller haben. Insbesondere im Archiv sei der Schimmel „hochgefährlich”.

So liegt die Belastung des Trinkwassers durch das Schwermetall Zink im Bürgermeisterbüro 74-fach über dem Grenzwert, sagte Tertel, der seit 30 Jahren im Rathaus seinen Kaffee trinkt. Der niedrigte Zink-Wert im Rathaus ist immer noch vier Mal zu hoch.

Geboten sei auch, zu den Asbest-haltigen Fensterbänken Abstand zu halten. Bei flüchtigen organischen Verbindungen in der Raumluft zeigten sich nur „geringe Auffälligkeiten”. Mehr zu lüften, sei aber geraten.

Das Schadenskataster ist neben dem Energieausweis eine wichtige Entscheidungshilfe bei der heiß diskutierten Frage, ob das Gebäude saniert werden oder ein Neubau errichtet werden soll, steht jetzt wieder ganz oben auf der politischen Tagesordnung.
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