Raketen und klasse Stimmung

Von: Kr
Letzte Aktualisierung:
11592690.jpg
Das AKV-Tanzcorps stand gleich zwei Mal auf der Bühne. Zunächst präsentierten sie einen Gardetanz und später einen sehr gelungenen Showtanz. Foto: Kròl

Linnich. Zu klein war fast die Bühne für die zahlreichen Eigengewächse, mit denen der Elferrat des AKV Linnich und Präsident Peter Leufen zur großen Kostümsitzung einzogen. In dieser Hinsicht brauchen die Linnicher Karnevalisten wirklich keine Sorge zu haben. Bestens sind sie mit ihren drei Garden aufgestellt.

Die Linnicher Stadtgarde ist außerdem eine Größe, auf die sich der AKV immer verlassen kann und die mit ihrem Musikcorps und der Tanzgarde einen prächtigen Eindruck macht. Mit dabei war außerdem wie in jedem Jahr das Trommler- und Pfeifercorps Kofferen, das Leufen ebenfalls zu den Eigengewächsen rechnete. Es war ein toller Anblick, den die Akteure zu Beginn der Sitzung boten, und ohne langes Federlesen stieg man im voll besetzten und gut geheizten Festzelt in ein närrisches Programm mit vielen Höhepunkten ein.

Zunächst stand die kleine Garde auf der Bühne und tanzte sich schnell in die Herzen ihrer Zuhörer. Verdient hatten sie die erste Rakete des Abends, die zu ihren Ehren gezündet wurde. Auch die mittlere Garde wurde für ihren Gardetanz mit einer Rakete belohnt Gleich zweimal stand die große Garde der KG auf der Bühne. Zunächst einmal präsentierten die jungen Damen ihren Gardetanz, um dann zur vorgerückten Stunde noch einmal zu erscheinen. In ein Tanzstudio verwandelten sie die Bühne und stellten von Aerobic über Hiphop bis hin zum klassischen Ballett ganz verschiedene Tanzrichtungen vor.

Zwei Programmpunkte steuerte auch die Stadtgarde bei. Sie zog zunächst einmal mit Musik- und Tanzcorps auf. Mitgebrachte hatte sie auch ihre beiden Tanzpaare Michaela Ludwig mit Daniel Dohmen und Marcia Wardel mit ihrem Tanzoffizier Alexander Wegner. Mit ihren akrobatischen Darbietungen hielten sie das Publikum in Atem.

Wer schon häufiger bei der Linnicher Sitzung dabei war, der weiß, das Kommandant Uli Meuser immer eine besondere Überraschung fürs Publikum parat hat. Er enttäuschte auch in diesem Jahr nicht. „Ich bin kein Mann für eine Nacht“, gestand er dem Publikum und löste mit seinem Lied wahre Begeisterungsstürme aus. Doch es sollte noch besser kommen. Der Höhepunkt dieser Sitzung war zweifellos das Remake der ZDF-Hitparade, das die Stadtgarde präsentierte. Im feschen Dirndl standen Stefan Kops und Uli Meuser als Maria und Margot Hellwig auf der Bühne. Deutlich an Gewicht zugelegt hatte auch Helene Fischer, die sich beim näheren Hinsehen als Alex Wermeter entpuppte. Und so nahmen die Gardisten so manche Ikone des deutschen Schlagers aufs Korn. Natürlich durfte auch Dieter Thomas Hecke nicht fehlen.

Neben diesen sehr stark auftretenden eigenen Kräften sorgten die beiden „Huusmester vom Bundesdaach“, Axel Fopper und Frank Fander, die musikalisch das vergangene Jahr aufarbeiteten, sowie Comedian Markus Krebs für Stimmung. Musikalisch legten sich „Bobbin Baboom“, mit 50er- und 60er-Jahre- Musik, die A cappella-Truppe „Wanderer“, die Mennekerather in gewohnt fetziger Manier und die Stabelsjecke mächtig ins Zeug.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert