Rätselhafte Tierkadaver im Jülicher Ellbach

Von: ptj
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Hier am Ellbach am Hallenbad fand Stadtwerke-Mitarbeiterin Nadja Klein beim Spaziergang mit ihren Hunden „Sky“ und „Max“ den dritten toten Hasen. Insgesamt wurden zwölf Kadaver geborgen. Foto: Jagodzinska

Jülich. Die Emotionen einiger Tierfreunde in Jülich kochten in der vergangenen Woche in den Sozialen Netzwerken hoch, als insgesamt ein Dutzend toter Hasen unterschiedlicher Größe im Ellbach am Dreieck Berufsschule/Hallenbad/AOK gefunden wurde. Anwohner berichteten von weinenden Kindern beim Anblick der Kadaver, erwachsene Tierhalter fürchteten Tierquälerei oder gar Tierseuchengefahr.

Hier kann Dr. Elke Schelthoff, Tierärztin im Kreisveterinäramt, Entwarnung geben.

Das Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz beim Kreis Düren überprüft turnusmäßig unter anderem die Tierkörperverwertungsanstalt in Linnich, der alle aufgefundenen toten Tiere zugeführt werden, so auch jetzt.

Spaziergänger mit ihren Hunden hatten entweder direkt die Stadt Jülich alarmiert oder zunächst die Feuerwehr, die sich dann an die Stadt wandte. Daraufhin kümmerte sich der städtische Bauhof um die Bergung und den Transport der toten Hasen in die Tierkörperverwertungsanstalt in Linnich, das Jülicher Ordnungsamt bat die Veterinärin um Amtshilfe.

Bei den Tieren habe es sich um „normale junge Schlachthasen“ gehandelt, die „weder krank, noch gequält, noch gebissen worden waren“, wie Schelthoff auf Anfrage der Redaktion informierte.

Die Tierärztin hatte die Organe in zwei Kadavern untersucht; bei den anderen war die Verwesung schon zu weit fortgeschritten.

Die Antwort auf die Frage, warum die Hasen nicht geschlachtet und trotzdem tot im Ellbach aufgefunden worden waren, kennt die Ärztin allerdings nicht.

Die Funde bleiben insofern sehr rätselhaft.

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