Kreis Düren - Rachel strebt im Kampf um das Direktmandat den Hattrick an

Rachel strebt im Kampf um das Direktmandat den Hattrick an

Von: Jörg Abels
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Will zum 6. Mal in den Bundest
Will zum 6. Mal in den Bundestag einziehen: Thomas Rachel. Foto: ja

Kreis Düren. Nur ein einziger, einstimmig vom CDU-Kreisvorstand nominierter Kandidat, dazu ein etablierter. Einer, der seit 1994 im Bundestag sitzt, seit 2005 als Parlamentarischer Staatssekretär Mitglied der Bundesregierung ist und im Kampf um das zuletzt zweimal in Folge direkt gewonnene Mandat im Wahlkreis zum Hattrick ansetzt.

Bei derartigen Voraussetzungen für eine erneute Nominierung als Bundestagskandidat, gilt der Blick nur noch der Höhe des Vertrauensbeweises. Mit 89,2 Prozent der Stimmen schickt die Kreis-CDU Thomas Rachel im Herbst 2013 zum 6. Mal in einen Bundestagswahlkampf. Von 65 Delegierten stimmten 58 für, sieben gegen den Dürener.
Ein Votum, das auf den ersten Blick vielleicht besser hätte ausfallen können, sich aber nahtlos in Rachels jüngste Wahlergebnisse auf Kreisebene einreiht. Mit 90 Prozent wurde der 50-Jährige im März zum Kreisvorsitzenden gewählt, 91 Prozent erhielt er bei der Nominierung als Bundestagskandidat vor vier Jahren.

„Danke, und auf in den Wahlkampf”, dankte Rachel den Delegierten für ihr Vertrauen. Zuvor hatte er zuvor in seiner „Bewerbungsrede” eine Erfolgsbilanz der schwarz-gelben Koalition in Berlin gezogen; bei der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit, der finanziellen Entlastung der Kommunen, als verlässlicher und berechenbarer Partner in der europäischen Finanz- und Schuldenkrise und nicht zuletzt im Bereich Bildung und Forschung, in den die Bundesregierung in der laufenden Legislaturperiode zwölf Milliarden Euro zusätzlich investiert. Geld, von dem auch der Kreis Düren profitiert. „Kein Monat, in dem Thomas Rachel keinen Förderbescheid für den Kreis im Gepäck hat”, hob der stellvertretende Kreisvorsitzende Josef Wirtz (MdL) hervor.

Nutznießer sind mittelständische Unternehmen, die an Bundesprojekten partizipieren, vor allem aber das Forschungszentrum in Jülich, das seine Mitarbeiterzahl in den vergangenen Jahren um 600 erhöht hat, stellte Rachel heraus. Und in seiner Erfolgsbilanz durften auch die „gesicherten” Bundeswehrstandorte in Nörvenich und Jülich nicht fehlen, in die der Bund Millionen investiert.

Rachels Blick ging abschließend nach vorne: „Unsere Umfragewerte sind gut. An uns als CDU kommt keiner vorbei. Aber wir müssen alles daran setzen, unsere Stammwähler zu halten und Unentschlosse für uns zu gewinnen.”
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