Aldenhoven - Rachel: „Ein gelungenes Beispiel für den Strukturwandel“

Rachel: „Ein gelungenes Beispiel für den Strukturwandel“

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Thomas Rachel (2.v.l.), Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesforschungsministerium, hier im Gespräch mit Landrat Wolfgang Spelthahn, zeigte sich beeindruckt vom Aldenhovener Testing Center.

Aldenhoven. „Der ‚campus aldenhoven‘ ist ein gelungenes Beispiel für den begonnen Strukturwandel“, betonte der Bundestagabgeordnete des Kreises Düren, Thomas Rachel (CDU), bei einem gemeinsamen Besuch des „Aldenhoven Testing Centers“ (ATC) mit Landrat Wolfgang Spelthahn auf dem ehemaligen Gelände der Zeche Emil Mayrisch.

Dort arbeiteten zur Blütezeit etwa 8000 Kumpel. Heute wird auf dem Gelände der sogenannte „campus aldenhoven“ entwickelt.

Im Zentrum des Campus steht mit dem ATC eine der modernsten und leistungsfähigsten, unabhängigen Testanlagen für die Fahrzeugtechnik der nächsten Generation. Träger des Unternehmens sind der Kreis Düren und die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen. „Seitdem die RWTH unser Partner ist, hat sich hier eine ganz neue Dynamik entwickelt“, freut sich Landrat Wolfgang Spelthahn (CDU).

Eine Besonderheit des Aldenhovener Testing Centers ist es, dass die Anlage mit so genannten Pseudoliten des Galileo-Systems ausgestattet ist. Galileo ist ein europäisches und ziviles Satellitennavigationssystem und soll weltweit Daten zur genauen Positionsbestimmung liefern. Die Raumfahrt-Agentur des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) beabsichtigt den Aufbau von Galileo Test- und Entwicklungsumgebungen (GATEs) in Deutschland, wobei die Anwendungsschwerpunkte Luft-, Schiffs-, Schienen- und Straßenverkehr festgelegt wurden. In fünf Testgebieten werden Galileo-Satellitensignale von so genannten Pseudoliten ausgesendet und ermöglichen so eine Ortung. Damit ist das Aldenhoven Testing Center das Testgebiet für den Bereich Straßenverkehr.

Im Rahmen dieses Projekts findet auch Forschung an einem Galileo-basierten Kollisionsvermeidungsassistenten statt, der sowohl unbewegte als auch bewegte Fahrzeuge in gleicher und entgegengesetzter Fahrtrichtung, die ein potenzielles Kollisionsrisiko darstellen, erkennt. Bei ausbleibender Reaktion des Fahrers übernimmt er die Fahrzeugführung, erläutern die Geschäftsführer des ATC. „Auf dem ‚campus aldenhoven‘ werden spannende Zukunftsthemen bearbeitet“, zeigte sich Forschungsstaatssekretär Thomas Rachel beeindruckt.

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