Quadratmeter kostet in „Titz 29“ 125 Euro

Von: hfs.
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Zu Beginn der Ophertener Straße am Ortsausgang von Titz sind die ersten Arbeiten zur Erschließung des ersten Bauabschnitts von „Titz 29“ angelaufen. Foto: hfs.

Titz. Es ist das bisher größte Baugebiet, das die Gemeinde Titz in Angriff genommen hat. Das so genannte Baugebiet „Titz 29“, das sich von der Ophertener Straße bis hin zur Landstraße erstreckt. Aufgeteilt in insgesamt drei Bauabschnitten, soll es nach Fertigstellung rund 100 Familien ein neues Zuhause bieten.

Nach dem ersten Spatenstich im September ruhen zurzeit die Arbeiten witterungsbedingt, die jedoch schon so bald wie möglich wieder aufgenommen werden, heißt es im Rathaus.

Vor rund elf Jahren, im Juni 2002, beschloss der Rat der Gemeinde Titz, das Bebauungsplanverfahren „Titz 29“ anzugehen. „Von den ersten Plänen eines Bebauungsplanverfahrens, über das Umlegeverfahren bis hin zur Erschließung ist ein solcher langer Zeitraum bis zur erfolgter Rechtskraft nicht ungewöhnlich“, sagt Michael Müller, zuständiger Fachbereichsleiter Bauen, Planen und Umwelt. An ihn können sich alle Bauwilligen wenden, die ein Grundstück erwerben wollen.

Aus dem Quadratmeterpreis macht Müller kein Geheimnis. „Der liegt bei 125 Euro je Quadratmeter, erschlossen“, betont der Fachmann, der Grundstücksgrößen zwischen 450 Quadratmeter und 650 Quadratmeter anbieten kann. Natürlich können auch Grundstücke zusammengelegt beziehungsweise von Privat erworben werden.

Noch ist kein einziges Grundstück von der Gemeinde verkauft worden. „Aber dies ist auch nicht ungewöhnlich, denn schließlich ist noch kein einziges erschlossen“, weist Michael Müller auf die Tatsache hin, dass zwar erste Kanalbaumaßnahmen an der Ophertner Straße am Ortsausgang von Titz in Richtung Jackerath erfolgt sind. „Aber angesichts der momentanen Witterung ruhen weitere Arbeiten.“

Rund sechs Monate sollen ins Land gehen, ehe eine nötige Baustraße und die komplette Entwässerung im ersten Bauabschnitt fertiggestellt sind. Dafür müssen Gelder in Höhe von 800.000 Euro von der Gemeinde in die Hand genommen werden.

Versorgungsleitungen

Zeitgleich mit diesen Baumaßnahmen legen Versorgungsträger ihre Leitungen und Rohre, so dass Wasser, Strom, Gas, Telefon und Internet zur Verfügung stehen. „Lediglich die Straßenbeleuchtung wird erst zu einem späteren Zeitpunkt aufgestellt“, sagt Müller. Er fügt aber hinzu, dass die dafür benötigten Kabel sofort mitverlegt werden.

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