Punktgarant Ozawa fehlt dem TTC in Saarbrücken

Von: Antonius Wolters
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Jülichs belgischer Neuzugang Martin Allegro muss am Sonntag beim 1. FC Saarbrücken-TT II den Japaner Yoshihiro Ozawa ersetzen. Foto: Kròl

Jülich. In der noch jungen Saison hat die neuformierte Mannschaft von Tischtennis-Zweitligist TTC Indeland Jülich etwas Sand im Getriebe: Nach dem Aus daheim im Pokal war es der Leistung des Japaners Yoshihiro Ozawa zu verdanken, dass es beim TTC Zugbrücke Grenzau II noch zu einem knappen 6:4-Erfolg reichte.

Am Sonntag geht es erneut zur Zweitvertretung eines Tischtennis-Bundesligisten, nämlich dem 1. FC Saarbrücken-TT II. Gespielt wird um 15 Uhr allerdings nicht in Saarbrücken selbst, sondern im nahe gelegenen Homburg-Erbach, wo die Partie in die Gemeinschaftsschule Neue Sandrennbahn an der Cranachstraße verlegt worden ist.

Zum Auftakt hatten sich die Gastgeber durch einen ungefährdeten 6:1-Sieg gegen Bad Homburg an die Tabellenspitze gesetzt. Entsprechend groß ist der Respekt der Indeländer, zumal mit Yoshihiro Ozawa ausgerechnet der beste Punktelieferant aus den eigenen Reihen ausfällt.

Gastgeber personell sehr stark

„Wenn die komplett antreten, haben wir nichts zu melden“, verweist TTC-Manager Arnold Beginn auf die personelle Stärke des 1. FC. Dort spielt Bojan Tokic, der wohl stärkste Zweitliga-Spieler, an Position 1 und mit Leonardo Mutti der stärkste Italiener an 2. Dahinter folgen mit Dennis Klein ein deutscher Nachwuchsmann, der nach längerer Verletzung an alte Stärke anknüpft, und mit Tomas Polansky die Nachwuchshoffnung aus Ungarn.

Bei den Herzogstädtern steht der Belgier Martin Allegro, der zum Auftakt nur das Doppel an der Seite von Lauric Jean bestritt, vor seiner Bewährungsprobe im Einzel als Ersatzmann für Ozawa. Zudem hoffen die Verantwortlichen beim TTC, dass der übermächtige Tokic am Samstag in der Bundesliga für Saarbrücken in Fulda spielt und am Sonntag geschont wird.

Jülichs Trainer Miroslav Broda muss abwarten, ob seine Nr. 1 Lauric Jean die jüngste Verletzung vollständig überwunden hat und zu alter Stärke findet – gesundheitlich und mental. Sollte das der Fall sein und Saarbrücken tatsächlich auf Tokic verzichten, „sind ein bis zwei Punkte drin“, ist Broda hier vorsichtig optimistisch.

Unterdessen blickt TTC-Manager Beginn auch auf eine Zusammenkunft der Tischtennis-Bundesliga, bei der unter anderem den Zweitligisten der Aufstieg in die Eliteklasse schmackhaft gemacht werden soll. Noch wird in der Bundesliga mit Dreierteams und ohne Doppel gespielt, während die Zweitligisten mit vier Leuten antreten und jeweils zwei Doppel austragen. Wen hier eine weitere Reform trifft, ist indes noch nicht ausgemacht.

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