Punkteteilung im Jülich-Rurdorfer Derby

Von: hfs.
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Jülichs Tulga Gülyaz wird von Simon Braun(l.) und Björn Batty (r.) in die Zange genommen. Foto: Kròl

Jülich. „Vor dem Spiel wäre ich mit einer Punkteteilung zufrieden gewesen. Aber nach dem Abpfiff nicht mehr“, sagte nach dem Lokalderby im Jülicher Karl-Knipprath-Stadion Rurdorfs Trainer Dominik Kremer. „Im zweiten Spielabschnitt waren wir die spielerisch bessere Mannschaft. Und nach unserem Ausgleich, hätten wir noch mindestens das Führungstor machen können“, blickte Kremer auf die 86. Minute zurück.

Da hatte Yannic Schönen die Großchance, die faire Partie mit dem zweiten Treffer zu entscheiden. Aber SC-Keeper Luan Selemi war zur Stelle wie auch drei Minuten später, als er eine Chance von Marcel Löhr zunichte machte.

Damit endete das erste Lokalderby aus Sicht der Jülicher Beteiligten mit einem, unter dem Strich doch verdienten Remis. „Denn die erste Hälfte haben wir bestimmt“, sagte „Zehner“-Coach Michael Hermanns. Das bestätigte auch sein Rurdorfer Gegenüber Kremer. „Da sind wir viel zu ängstlich aufgetreten, haben dem Gastgeber das Spielfeld überlassen.“

Die Jülicher hatten nicht nur die ersten Tormöglichkeiten, sondern trafen auch durch Marvin Büttner in der 26. Minute. Danach verflachte das Spiel vor rund 150 Zuschauern. Als sich Jülichs Giovannis Ascione in der 32. Minute verletzte und ausgewechselt werden musste, litt darunter auch der SC-Angriff. Man kam nicht mehr so druckvoll zur Geltung.

Das setzte sich auch nach dem Wiederanpfiff fort, als nur noch der Gast aus Rurdorf die Akzente setzte – bis auf eine Aktion in der 80. Minute. Da startete die Platzelf einen schnellen Konter, der aber nicht zum erhofften Erfolg führte. „Im Gegenteil, direkt danach schaltete Rurdorf auf Angriff, wir wurden überrascht, und Büttner traf“, schilderte Hermanns die entscheidende Szene, die dem FCR nicht nur den verdienten Ausgleich brachte, sondern auch ein Spiel beendete, das hüben wie drüben noch verbesserungswürdig war.

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